
Ireland and Anglo-American Relations 1899-1921
Die Jahre vom Burenkrieg bis zur Gründung des irischen Freistaats waren nicht nur für die politischen Entwicklungen in Irland selbst, sondern auch für deren Auswirkungen in Großbritannien und Amerika von entscheidender Bedeutung. In diesem Buch wird ein umfassendes Bild der Rolle Irlands bei der Gestaltung der anglo-amerikanischen Beziehungen gezeichnet.
Der Autor stützt sich auf neue Daten aus Archiven in allen drei Ländern, um eine einzigartige Darstellung des Einflusses zu geben, den eine eingewanderte Minderheit auf die Politik einer großen Nation ausüben kann: die Vereinigten Staaten. Viele Ereignisse dieser Zeit werden neu beleuchtet, darunter die Rolle des Burenkriegs in den anglo-amerikanischen Beziehungen und die Frage der Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten während des Ersten Weltkriegs.
Auch über die inneren Angelegenheiten Irlands gibt es neue Informationen: den Osteraufstand, die Hinrichtung von Sir Roger Casement und die Teilung Irlands. Als Fallstudie veranschaulicht das Buch, wie komplex das Zusammenspiel zwischen Innen- und Außenpolitik ist und insbesondere, wie wichtig die Aktivitäten einer Interessengruppe von Einwanderern im Weltgeschehen sein können.