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Irony and Sound: The Music of Maurice Ravel
Eine aufschlussreiche und exquisit geschriebene Neubetrachtung von Ravels Modernität, seiner Lehre und seinem Platz in der Musik und Kultur des zwanzigsten Jahrhunderts.
Was macht Bolro, Gaspard de la nuit und Daphnis et Chlo so beliebt bei Musikern und Zuhörern gleichermaßen?
Stephen Zank beleuchtet diese und andere Werke von Maurice Ravel anhand mehrerer Faszinationen des Komponisten: dynamische Steigerung, Kontrapunkt, Orchestrierung, exotische Einflüsse auf die westliche Musik und das Interesse an multisensorischer Wahrnehmung.
Das verbindende Element all dieser Faszinationen, so Zank, ist die Ironie. Sein Buch bietet eine Würdigung von Ravels musikalischer Ironie, die sich auf das Vokabular und die Kritik der Zeit sowie auf zwei frühe Versuche von Ravel-Vertrauten stützt, eine "Ravel-Ästhetik" zu schreiben.
Thomas Mann nannte die Ironie das Phänomen, das "unvergleichlich tiefgründigste und verführerischste der Welt" sei. Ironie und Klang, geschrieben mit Einfühlungsvermögen und Gespür, bietet eine seit langem benötigte Neubetrachtung von Ravels Modernität, seiner Lehre und seinem Platz in der Musik und Kultur des 20.
Der Musikwissenschaftler Stephen Zank hat an der University of Illinois, der University of North Texas und der University of Rochester gelehrt. Er ist der Autor von Maurice Ravel: A Guideto Research.