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Irregular Warfare The Future Military Strategy For Small States
Seit Beginn der aktuellen Ukraine-Krise im Februar 2014 zwingt das Wiederauftauchen eines kriegerischen Russlands die NATO-Mitglieder sowie mehrere Länder außerhalb des Bündnisses, großes Interesse an neuen Konzepten der Kriegsführung zu zeigen.
Sie befürchten, dass das "ukrainische Muster" die neue Art des bewaffneten Konflikts sein könnte, auf die keiner von ihnen vorbereitet ist, und es scheint, dass einige Länder bereit sind, ihr Verständnis von Verteidigung zu überdenken. Dieses Buch bietet eine mögliche Alternative für diese Länder, indem es die Umsetzung einer auf irregulärer Kriegsführung basierenden nationalen Verteidigungsstrategie vorschlägt.
In Anbetracht der Unterschiede zwischen den Ländern hinsichtlich ihrer militärischen Fähigkeiten ist klar, dass viele kleine Staaten im Falle einer Invasion nicht in der Lage sein werden, sich mit konventioneller Kriegsführung zu wehren. Obwohl die irreguläre Kriegsführung so alt ist wie die Menschheit und in jedem Konflikt seit Beginn des Krieges vorkommt, wurde sie nie als eine große Strategie auf staatlicher Ebene betrachtet, um einen Krieg zu gewinnen. Das geostrategische Umfeld von heute könnte der Rahmen sein, in dem sich diese Sichtweise ändert.
Die Geschichte lehrt, dass kleine Staaten auf der Suche nach einer eigenständigen, wirksamen Landesverteidigung nicht länger den Weg der "Gleichmacherei" beschreiten sollten, der zu einer sicheren Niederlage führt. Stattdessen sollten sie innovativ sein, indem sie beginnen, von den Rändern des strategischen Denkens zu "ernten" - insbesondere von den Überlegungen zur irregulären Kriegsführung -, um ihre Aussichten auf eine erfolgreiche Selbstverteidigung und das nationale Überleben zu verbessern.