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It Did Not Start With JFK Volume 1: The Decades of Events that Led to the Assassination of John F Kennedy
Warum haben Historiker die Ermordung von JFK so behandelt, als ob sie in einem Vakuum stattgefunden hätte?
Innerhalb von sechsundzwanzig Monaten nach der Ermordung von John F. Kennedy gab es fünfzehn Attentatsversuche und Regierungsumstürze auf linke Führer und Regime in der ganzen Welt. Alle wurden von rechtsgerichteten Antikommunisten verübt.
Mit der Wahl von Franklin Roosevelt entstand eine rechte, antikommunistische Bewegung, die mit jedem Jahrzehnt wuchs. Sie setzte sich aus Militärs, Geheimdienstmitarbeitern und Wirtschaftsführern zusammen, die die fortschrittliche Richtung Amerikas ändern wollten. Das Militär griff sogar zum Verrat, da viele glaubten, dass es ihre Pflicht sei, der Verfassung und nicht dem Präsidenten zu gehorchen. Später richteten sie ihr Augenmerk auf JFK.
In den 1950er Jahren bedrohte die Bürgerrechtsbewegung eine amerikanische Lebensart, die die Rechte bewahren wollte. Sie brachte rassistische, antikommunistische Gruppen in Dallas und New Orleans mit ehemaligen Militärgenerälen, Wirtschaftsführern und weißen Nationalisten zusammen, die ein Ziel verfolgten: den Sturz der US-Regierung.
Eines ihrer Mitglieder? Ein junger Lee Harvey Oswald.
In It Did Not Start with JFK untersucht der Autor und Forscher Walter Herbst die Jahrzehnte vor Kennedys Präsidentschaft und zeigt auf, dass das Verstehen des "Warum" hinter dem Interesse dieser rechtsgerichteten Gruppe an der Entmachtung Kennedys der Schlüssel zur Enträtselung des Attentats ist. Und sobald das "Warum" verstanden ist, wird klar, wer dafür verantwortlich war.