Ithaka: Die Memoiren einer Tochter über das Gefundenwerden

Bewertung:   (4,4 von 5)

Ithaka: Die Memoiren einer Tochter über das Gefundenwerden (Sarah Saffian)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Sarah Saffians Memoiren „Ithaka“ schildern ihre Reise als Adoptierte, die sich wieder mit ihren leiblichen Eltern verbindet. Das Buch befasst sich mit Themen wie der persönlichen Identität, der Komplexität der Emotionen im Zusammenhang mit Adoption und Wiedervereinigung und den Kämpfen bei der Integration in Adoptiv- und leibliche Familien. Mit ihren ehrlichen Reflexionen schildert Saffian ihre Erfahrungen, die in der Adoptionsgemeinschaft großen Anklang finden, aber auch zu kritischen Diskussionen über individuelle Reaktionen auf ähnliche Umstände anregen.

Vorteile:

Das Buch wird für seinen ehrlichen und verletzlichen Schreibstil gelobt, der tiefgreifende Themen wie Identität und Zugehörigkeit erforscht. Viele Leser fanden Saffians Selbstbetrachtung nachvollziehbar und bemerkten, dass sie einen Einblick in die Gefühle von Adoptierten und leiblichen Eltern gleichermaßen bietet. Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und regt zum Nachdenken und zur Diskussion innerhalb der Adoptionsgemeinschaft an.

Nachteile:

Kritiker des Buches sind der Meinung, dass Saffian als egozentrisch und manchmal undankbar daherkommt und dass ihr privilegierter Hintergrund ihre Erfahrungen weniger nachvollziehbar macht. Einige Rezensenten waren der Meinung, dass ihre emotionale Distanzierung in Schlüsselmomenten von der Erzählung ablenkt. Es gibt auch Kommentare über das langsame Tempo und den „weinerlichen“ Ton in Teilen der Memoiren, die es für einige Leser schwierig machen, sich mit ihrer Geschichte zu verbinden.

(basierend auf 38 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Ithaka: A Daughter's Memoir of Being Found

Inhalt des Buches:

Die Stimme am anderen Ende der Leitung war sanft, aber direkt: "Sarah, mein Name ist Hannah Morgan. Ich glaube, ich bin deine leibliche Mutter.".

Der Anruf, der völlig unerwartet kam, stellte Sarah Saffians Welt auf den Kopf und bedrohte ihren Sinn für Familie, Identität und Selbst. Dreiundzwanzig Jahre zuvor war Sarah als Säugling adoptiert worden, lebte glücklich in New York und war von ihren leiblichen Eltern "gefunden" worden, obwohl sie sich weigerte, sie anzunehmen.

In ihren erschütternden, lyrischen Memoiren schildert Sarah ihren schmerzhaften Weg von Verwirrung und Wut bis hin zur Akzeptanz und schließlich zur Wiedervereinigung - allerdings erst nach drei Jahren, in denen sie sich mit ihrer Seele auseinandergesetzt hat. In sparsamer, leuchtender Prosa schreibt Sarah Saffian eine kraftvolle Geschichte über Selbstfindung und Zugehörigkeit - ein zutiefst persönliches Memoir, erzählt mit Anmut, Eloquenz und Mitgefühl. Gleichzeitig herzzerreißend und zutiefst erhebend, berührt Ithaka sicher jeden, der sich mit dem auseinandergesetzt hat, was er ist.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780385334518
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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