Bewertung:

Die Rezensionen bieten eine gemischte Perspektive auf das Buch und heben die sympathische Darstellung von Jackson Pollock durch den Autor, die aufschlussreichen Zusammenhänge und die Authentizität der Analyse hervor. Kritisiert werden jedoch die Qualität der Fotografien in der Print-on-Demand-Ausgabe, der mangelnde Fokus auf Pollocks Privatleben und die überwältigende Detailfülle, die Gelegenheitsleser nicht unbedingt ansprechen dürfte.
Vorteile:⬤ Tiefe Sympathie für Pollock
⬤ energischer Schreibstil
⬤ starke Verbindungen zu anderen Künstlern
⬤ authentische Analyse
⬤ aufschlussreicher und objektiver Überblick über Pollocks Werk.
⬤ Schlechte Qualität der Fotografien in der Print-on-Demand-Ausgabe
⬤ zu starke Konzentration auf Details statt auf persönliche Einblicke
⬤ keine eingehende Erforschung von Pollocks Privatleben.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Jackson Pollock: Energy Made Visible
Friedman hat die Aufregung des Künstlers bei der Arbeit eingefangen - das mühsame Herantasten an eine Idee und das Gefühl der Erfüllung bei ihrer endgültigen Entstehung. Es ist in der Tat eine endgültige Biographie. Sie ist dokumentiert. Sie ist solide. Aber vor allem ist sie lebendig.“ Chicago Tribune
Nirgendwo wird der komplexe und zerstörerische Maler Jackson Pollock (1912-1956) mit mehr Mitgefühl und Einsicht dargestellt als in dieser beispielhaften Biografie. Friedman, der mit Pollock befreundet und in der Kunstwelt aktiv war, zeigt ihn als brillanten Mann, der von der Beziehung zu seiner Familie gequält wurde; als Künstler, der in jahrelanger Armut hart arbeitete, um zu seiner umstrittenen Maltechnik zu gelangen; als erster amerikanischer Maler, der internationales Ansehen für sich selbst und für das erlangte, was verschiedentlich als Action Painting oder Abstrakter Expressionismus bezeichnet wurde; und als einen Mann, der mit Alkohol und der Spannung zwischen Sanftheit und Gewalt kämpfte.
Dieses Buch, das mit bahnbrechenden Pollock-Gemälden illustriert ist, führt den Leser in die New Yorker Kunstwelt der 40er und 50er Jahre, als das Action Painting erstmals aufkam. Friedman zeigt auf, was es für Pollock bedeutete, zu erleben, wie sein Atelier und der Akt des Malens selbst durch den äußeren Druck von Ausstellungen, Kritiken, Filmen, Händlern, Kritikern und feindseliger Öffentlichkeit bedrängt wurden, und wie Pollock trotz alledem viele der anmutigsten und kraftvollsten Bilder schuf, die je in Amerika entstanden sind.