Bewertung:

Insgesamt wird „Vanity Fair“ von William Makepeace Thackeray für seine scharfe Satire, seine komplexen Charaktere und seine Fähigkeit, über die Zeit hinweg kulturell relevant zu bleiben, gefeiert. Der Roman erzählt das verschlungene Leben von Rebecca Sharp und Amelia Sedley und untersucht Themen wie Eitelkeit, Gesellschaft und Moral. Allerdings haben Leser einige Probleme mit bestimmten Ausgaben des Buches festgestellt, vor allem im Zusammenhang mit Kommentaren und Fußnoten, die das Leseerlebnis beeinträchtigen können.
Vorteile:Das Buch ist reich an Witz und Satire und bietet tiefe Einblicke in den menschlichen Charakter und die gesellschaftlichen Normen. Viele Leser schätzen die Komplexität und Tiefe von Thackerays Charakteren, insbesondere der Anti-Heldin Becky Sharp. Die Erzählung ist unterhaltsam und fesselt den Leser über die mehr als 800 Seiten hinweg. Das Buch wird auch für seine Aktualität gelobt, da die Themen Eitelkeit und sozialer Aufstieg nach wie vor aktuell sind.
Nachteile:In mehreren Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass der Schreibstil dicht und schwierig sein kann, insbesondere für zeitgenössische Leser, die mit dem historischen Kontext nicht vertraut sind. Außerdem sind in einigen Ausgaben (insbesondere in der Penguin-Version) die Fußnoten und Einleitungen schlecht organisiert, was zu einem frustrierenden Leseerlebnis führt. Es gibt auch Hinweise auf schleppende Abschnitte innerhalb der Erzählung, was den Lesegenuss insgesamt beeinträchtigen kann.
(basierend auf 762 Leserbewertungen)
Vanity Fair
Der Roman beschreibt das Leben zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Becky Sharp, ein Waisenkind, dessen einzige Mittel ihr enormer Ehrgeiz, ihr angeborener Witz und ihre lockere Moral sind, und ihre Schulkameradin Amelia Sedley, eine typisch naive viktorianische Heldin, die verwöhnte Tochter einer wohlhabenden Familie.