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Jane Gilmore Rushing: A West Texas Writer and Her Work
Jane Gilmore Rushing wuchs in Pyron auf, einer texanischen Stadt, die es heute nicht mehr gibt, und wusste von Kindheit an, dass sie Schriftstellerin werden würde. In sieben Romanen, die zwischen 1963 und 1984 entstanden, verarbeitete sie Themen, an die sich nur wenige westtexanische Schriftsteller herangewagt hatten.
Ein Großteil ihres Werks dreht sich um Baumwollfarmen und frühe Ranches in einem Land, das sie als "zu spätes Grenzland" bezeichnet. Wer ihre Romane nicht kennt, mag überrascht sein, dass Rushings Geschichten so heikle Themen behandeln wie die Affäre zwischen einem Mulattenmädchen und einem Cowboy aus Westtexas oder die schmerzliche Erkenntnis in einer Gemeinde des frühen 19. Jahrhunderts, dass einer der ihren zu Kindes- und Frauenmissbrauch fähig ist.
Lou Halsell Rodenberger erforscht Rushings Leben und bespricht ausführlich ihre Romane und Memoiren. Sie stellt fest, dass Rushing sich zwar als Regionalistin verstand, ihre Romane jedoch über die Region hinausgehen und beleuchten, was die Siedler des Mittleren Westens und ihre Nachkommen motiviert und aufrechterhalten hat.
Lou Halsell Rodenberger, emeritierte Professorin für Englisch an der McMurry University in Abilene, Texas, hat fünfundzwanzig Jahre lang erforscht, was Schriftstellerinnen in Texas geleistet haben. Ihr jüngstes Werk, das sie gemeinsam mit Laura Payne Butler und Jacqueline Kolosov herausgegeben hat, ist Writing on the Wind: An Anthology of West Texas Women Writers (Texas Tech 2005).