Bewertung:

A Short Cultural History of Japan von G. B. Sansom wird für seine gute Lesbarkeit und seinen informativen Ansatz gelobt und eignet sich hervorragend als Einführung in die japanische Geschichte und Kultur für Anfänger. Einige Leser bemängeln jedoch, dass bestimmte kulturelle Aspekte und Ereignisse jenseits des späten 19. Jahrhunderts nicht umfassend behandelt werden.
Vorteile:⬤ Lesbar und fesselnd
⬤ informativer Überblick über die japanische Geschichte
⬤ hält Politik und kulturelle Einblicke im Gleichgewicht
⬤ gilt als Klassiker
⬤ ausgezeichneter Ausgangspunkt für Anfänger
⬤ hochwertige Präsentation.
⬤ Fehlt die Berichterstattung über Japans Vorgeschichte und das 20. Jahrhundert
⬤ einige Inhalte wirken veraltet
⬤ bietet möglicherweise keine tiefgreifende kulturelle Analyse
⬤ Fokus auf frühere Perioden könnte diejenigen enttäuschen, die sich für die Kultur der Edo-Periode interessieren.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Japan: A Short Cultural History
Japan: A Short Cultural History wurde erstmals 1931 von der Cresset Press in London und D. Appleton in New York veröffentlicht. Edwin O. Reischauer, Harvard-Professor und führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der japanischen Geschichte und Kultur (und späterer Botschafter der Vereinigten Staaten in Japan), schrieb 1959 im Journal of American Oriental Society über George Sansoms umfassende Darstellung der japanischen Geschichte:
"Als Sir George Sansom's Japan: A Short Cultural History" im Jahr 1931 erschien, hob es das Studium der japanischen Geschichte im Westen auf ein neues Niveau. Seine durchdringende Analyse der Institutionen, seine einfühlsamen Interpretationen der kulturellen Entwicklungen und sein stilistischer Charme standen im Gegensatz zu den schwerfälligen, langweiligen Übersichten und den überzogenen anekdotischen Berichten, die bis dahin im Westen als Einführung in die japanische Geschichte gedient hatten.".
Die vorliegende Stanford-Ausgabe, die erste Taschenbuchausgabe in den Vereinigten Staaten, ist eine fotografische Reproduktion der britischen Ausgabe mit zwei Ausnahmen: acht der ursprünglich zwanzig Tafeln wurden weggelassen, und die Karten wurden von Margaret Kays neu gezeichnet. Bei der Neuzeichnung der Karten wurde beschlossen, die Terminologie, Rechtschreibung und Datierung des Autors beizubehalten, auch wenn diese von der neueren Wissenschaft verworfen oder aufgehoben wurden.