Japans Yasukuni-Schrein: Ort des Friedens oder Ort des Konflikts? Regionale Politik der Geschichte und Erinnerung in Ostasien

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Japans Yasukuni-Schrein: Ort des Friedens oder Ort des Konflikts? Regionale Politik der Geschichte und Erinnerung in Ostasien (Daniel Sturgeon William)

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Originaltitel:

Japan's Yasukuni Shrine: Place of Peace or Place of Conflict? Regional Politics of History and Memory in East Asia

Inhalt des Buches:

Der japanische Premierminister Junichiro Koizumi hat in den fünf Jahren seiner Amtszeit fünfmal den umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio besucht. Infolgedessen haben sich die Beziehungen Japans zu China und Korea auf den schlechtesten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschlechtert.

Premierminister Koizumi hat den beiden Ländern jedoch vorgeworfen, sich in die inneren Angelegenheiten Japans einzumischen - er betrachtet dies nicht als internationale Angelegenheit. Für China, Korea und andere Länder ist die Tatsache, dass sich in dem Schrein auch 14 Kriegsverbrecher der Klasse A befinden, ein Grund, die Besuche des Premierministers in dem Schrein, ob offiziell oder nicht, zu einer internationalen Angelegenheit zu machen. Warum gibt es eine solche Kluft nicht nur zwischen Japan und seinen Nachbarn, sondern auch zwischen der Art und Weise, wie Koizumi seine Besuche sieht, und der Art und Weise, wie China, Korea und andere Länder diese Besuche wahrnehmen? Welche Bedeutung haben die Besuche? Die vorliegende Arbeit stützt sich auf drei Argumente.

Erstens argumentiert diese These, dass der Yasukuni-Schrein in einem Paradoxon seines Erbes gefangen ist - ein religiöser Schrein und eine staatliche Gedenkstätte für die Kriegstoten, die aus der Zeit vor dem Krieg erhalten geblieben ist, in einem Land, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Trennung von Kirche und Staat praktiziert. Zweitens wird in dieser Arbeit argumentiert, dass die Innenpolitik gegenüber Yasukuni von diesem Paradoxon bestimmt wird, mit einer unpassenden Politik der Trennung von Kirche und Staat ohne Lösung der Notwendigkeit, die Kriegstoten anzuerkennen.

Drittens wird in dieser Arbeit argumentiert, dass Koizumi durch den Besuch des Schreins und die verschiedenen politischen Maßnahmen der japanischen Regierung, die den Schrein seit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von San Francisco 1951 befürwortet und unterstützt haben, den Nachbarn Japans demonstriert, dass er Japans Nachkriegsversöhnung aushöhlt. Zwar hat sich Japan offiziell für seine Taten im Zweiten Weltkrieg entschuldigt, doch für Japans Nachbarn ist der Besuch des Schreins ein sichtbares Zeichen dafür, dass Japan sich nicht sehr reumütig zeigen will."

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781581123340
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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