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Japan's Far More Female Future: Increasing Gender Equality and Reducing Workplace Insecurity Will Make Japan Stronger
Das Japan, das sich bei der Rugby-Weltmeisterschaft 2019 präsentierte, war eine bewundernswert sichere, stabile, widerstandsfähige und effiziente Gesellschaft.
Dieser Anschein täuscht jedoch über entscheidende Schwachstellen und soziale Probleme hinweg, darunter eine alternde und schrumpfende Bevölkerung, ein langsames Produktivitätswachstum, neue Niedriglöhne, unsichere Arbeitskräfte, sinkende Heirats- und Geburtenraten und ein extremes Maß an Geschlechterungleichheit. In dieser Kluft zwischen den Geschlechtern liegt der Schlüssel sowohl für die Krankheiten als auch für die Heilung.
Eine Verschlechterung der Nutzung des Humankapitals und ein Rückgang der Familiengründung haben sich dank der Diskriminierung der weiblichen Hälfte der Bevölkerung verfestigt. Dennoch vollzieht sich allmählich ein Wandel, der nicht nur der demografischen Notwendigkeit geschuldet ist, sondern auch der Tatsache, dass seit den 1990er Jahren deutlich mehr Frauen Zugang zur Hochschulbildung haben und eine Vielzahl von Vorbildern auftaucht, die die nächste Generation inspirieren und befähigen. Die Analyse von Trends und politischen Optionen in Verbindung mit Interviews mit 21 Vorbildern aus den Bereichen Wirtschaft, Kunst, Diplomatie, Politik, Musik und E-Commerce bietet reichlich Grund zum Optimismus.
Japan entwickelt sich zu einer Nation mit einer wachsenden Zahl potenzieller weiblicher Führungskräfte. Wenn es gelingt, diesen Aufstieg durch politische und private Maßnahmen zu beschleunigen, könnte Japan in den kommenden Jahrzehnten weitaus mehr soziale Gerechtigkeit und nachhaltigen Wohlstand erreichen.