Bewertung:

Ginette Vincendeaus Buch über Jean-Pierre Melville bietet eine aufschlussreiche und gut recherchierte Untersuchung des einflussreichen französischen Filmemachers, die die Bedeutung von Melvilles Werk sowohl im Kontext des französischen Kinos als auch allgemeiner filmischer Einflüsse, insbesondere des amerikanischen Film Noir, hervorhebt. Das Buch wird als unentbehrlich für Fans und Wissenschaftler gleichermaßen beschrieben, trotz einiger Kritikpunkte bezüglich des begrenzten Publikums aufgrund der sprachlichen Zugänglichkeit.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und sehr aufschlussreich, bietet es eine umfassende Analyse von Melvilles Filmografie und seinem Einfluss auf das Kino.
⬤ Bietet eine durchdachte Gliederung von Melvilles Werk in Genres, was den Zugang für den Leser erleichtert.
⬤ Enthält ausführliche Hintergrundgeschichten zu Melvilles Filmen, die das Verständnis des Lesers bereichern.
⬤ Der analytische Stil übertrifft die typischen narrativen Ansätze, die in der englischen und amerikanischen Filmkritik vorherrschen.
⬤ Lob für die Fähigkeit, sowohl erfahrene Filmliebhaber als auch solche, die Melvilles Filme noch nicht kennen, zu begeistern.
⬤ Das Buch ist nur in englischer Sprache erhältlich, was den Zugang für Nicht-Englischsprachige einschränkt.
⬤ Einige Leser könnten den analytischen Stil im Vergleich zu eher erzählerisch orientierten Filmdiskussionen als dicht oder herausfordernd empfinden.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Jean-Pierre Melville: An American in Paris
Ginette Vincendeau erörtert den künstlerischen Wert seiner Filme in ihrem richtigen Kontext und kommentiert Jean-Pierre Melvilles Liebe zur amerikanischen Kultur und seine kontroverse kritische und politische Position in dieser englischsprachigen Studie.