Bewertung:

Die Rezensionen bieten eine gemischte Perspektive auf „Every Little Thing Gonna Be Alright: The Bob Marley Reader“, herausgegeben von Hank Bordowitz, wobei die aufschlussreichen Essays und die kulturellen Implikationen hervorgehoben werden, während die Konzentration auf Marleys mythische Person und einige redaktionelle Entscheidungen kritisiert werden.
Vorteile:Das Buch enthält eine gute Zusammenstellung von Essays bekannter Autoren, von denen einige noch zu Lebzeiten von Bob Marley geschrieben wurden. Es enthält provokante Diskussionen und einzigartige Einblicke in Marleys Einfluss auf Musik und Kultur. Wichtige Essays, wie etwa Lester Bangs' „Innocents in Babylon“, bieten wertvolle kritische Perspektiven.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, das Buch konzentriere sich zu sehr auf Marleys Status als Ikone, anstatt eine Insiderperspektive zu bieten. Es wird auf Ungenauigkeiten und eine Tendenz zur Hagiographie hingewiesen, was einige Leser abschrecken könnte. Die Betonung revolutionärer Themen und der Wunsch des Lesers nach einer tieferen Auseinandersetzung mit komplexen Fragen zu Marleys Erbe wurden als Bereiche angemerkt, die nicht gründlich genug erforscht wurden.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Every Little Thing Gonna Be Alright: The Bob Marley Reader
In Afrika, der Karibik, Europa und Amerika ist Bob Marley weit mehr als nur der Musiker, der seine spirituellen und politischen Überzeugungen in hypnotische, knallharte Songs wie "Get Up, Stand Up", "No Woman, No Cry" und "Jammin'" umgesetzt hat. "Marley wurde auf dem Lande in Jamaika geboren und wuchs in den gemeinen Straßen von Kingstons Trenchtown auf.
Sein Aufstieg zu weltweitem Ruhm, zunächst mit The Wailers - Peter Tosh und Bunny Livingstone - und später als Solokünstler, ist eine fesselnde Geschichte des spirituellen Erwachens eines einzigartig talentierten Menschen. Nun hat sich zum ersten Mal eine Symphonie von Stimmen zusammengefunden, um eine der faszinierendsten Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts aus ihrer Sicht zu beleuchten. Das Buch "Every Little Thing Gonna Be Alright" befasst sich mit Bob Marley als Mensch und Mythos, von seinen Teenagerjahren bis hin zu seinem internationalen Ruhm und seinem tragischen Tod im Alter von 36 Jahren.
Es untersucht Marley als Sprecher der jamaikanischen Rastafari-Religion, als Brennpunkt des politischen Drucks in Jamaika und seinen einzigartigen Status als erster Popmusik-Superstar der sogenannten "Dritten Welt". "