Bewertung:

In den Rezensionen wird die aufschlussreiche und objektive Analyse der nicaraguanischen Contras und der politischen Probleme in den 1980er Jahren hervorgehoben. Es wird für seine fesselnde Schreibweise und gründliche Berichterstattung gelobt, die es auch heute noch relevant macht. Einige Leser kritisieren jedoch, dass es eine imperialistische Perspektive beibehält und die Komplexität des Contra-Konflikts nur unzureichend behandelt.
Vorteile:Schnelle Lieferung, Buch in gutem Zustand. Aufschlussreich und objektiv geschrieben. Bestes Buch über die Contras mit detaillierten Berichten und unterhaltsamen Anekdoten. Fesselnde Erzählung, die die Widerstandsfähigkeit der Widerstandsbewegung und den Einfluss der US-Politik hervorhebt.
Nachteile:Einige Leser haben den Eindruck, dass der Autor eine imperialistische Sichtweise vertritt. Es wird kritisiert, dass das Buch den Contra-Krieg so darstellt, dass der damit verbundene Terrorismus, insbesondere die Beteiligung der US-Regierung, nicht anerkannt wird.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Everybody Had His Own Gringo: The CIA and the Contras
Die Reagan-Regierung unterstützte acht Jahre lang mit viel Geld die Contras bei ihrem Versuch, die sandinistische Regierung Nicaraguas zu stürzen.
Obwohl die Sandinisten schließlich gestürzt wurden, geschah dies an der Wahlurne und nicht mit der M-16, denn zu diesem Zeitpunkt waren die Contras bereits keine lebensfähige Kraft mehr. Was hat ihr vorzeitiges Ende verursacht? Ein Teil der Schuld liegt bei den Contras selbst, aber in diesem Bericht über Schurkerei, Mut, Inkompetenz und gewaltsamen Tod in einem Land, das sich im Krieg mit sich selbst befindet, versucht der Autor zu zeigen, dass auch in Washington Schuld besteht.
Garvin berichtete sechs Jahre lang über den Krieg, wobei er oft mit den Contra-Kampfeinheiten reiste, und seine Arbeit wurde 1988 und 1989 für den Pulitzer-Preis nominiert. Er wurde mit dem Mencken Award for Investigative Reporting ausgezeichnet.