Jefferson's Pillow: Die Gründerväter und das Dilemma des schwarzen Patriotismus

Bewertung:   (4,6 von 5)

Jefferson's Pillow: Die Gründerväter und das Dilemma des schwarzen Patriotismus (W. Wilkins Roger)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Jefferson's Pillow“ von Roger Wilkins bietet eine nuancierte Untersuchung der Gründerväter Amerikas und ihrer Beziehung zur Sklaverei. Es versucht, die Freiheitsideale, für die sie eintraten, mit ihrer Rolle als Sklavenhalter in Einklang zu bringen, und regt die Leser dazu an, über die Komplexität der Beziehungen zwischen Ethnien und Patriotismus im Kontext der amerikanischen Geschichte nachzudenken. Viele Leser fanden das Buch aufschlussreich, gut recherchiert und zum Nachdenken anregend, obwohl einige kritisierten, dass es ein bestimmtes Ziel verfolge oder ihre Erwartungen nicht erfülle.

Vorteile:

Es regt zum Nachdenken an und fordert die Leser auf, das Erbe der Gründerväter zu überdenken.
Gut recherchiert mit Originalschriften der Gründerväter.
Bietet eine einzigartige Perspektive auf die Beziehungen zwischen den Ethnien und den historischen Kontext der Sklaverei.
Ermutigt dazu, sich die nationale Geschichte zu eigen zu machen und über tiefgreifende gesellschaftliche Themen nachzudenken.
Gut geschrieben und fesselnd.

Nachteile:

Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch eher eine Agenda verfolgt, als rein historische Fakten zu präsentieren.
Einigen Rezensenten fehlte es an Klarheit bei bestimmten Themen, wie z. B. Klassismus.
Persönliche Anekdoten des Autors können von der historischen Erzählung ablenken.
Kritiker behaupten, das Buch konzentriere sich zu sehr auf die Schwächen der Gründer, anstatt auf ihre Leistungen.

(basierend auf 19 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Jefferson's Pillow: The Founding Fathers and the Dilemma of Black Patriotism

Inhalt des Buches:

Roger Wilkins war ein entschiedener Teilnehmer an der Bürgerrechtsbewegung und diente während der Johnson-Regierung als stellvertretender Generalstaatsanwalt. Im Jahr 1972 wurde er zusammen mit Bernstein und Herblock für seine Berichterstattung über Watergate mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Dennoch fühlt sich dieser schwarze Mann, der den Vereinigten Staaten so gut gedient hat, hier zuweilen als unwillkommener Gast.

In Jefferson's Pillow kehrt Wilkins zu den Anfängen Amerikas und den Gründervätern zurück, die für die Freiheit predigten und kämpften, obwohl sie andere Menschen besaßen und ihnen rechtlich gesehen ihre Menschlichkeit absprachen. Er behauptet, dass die mythischen Darstellungen der Amerikanischen Revolution die Sklaverei ignoriert und die Geschichte zu sehr vereinfacht haben, bis den Helden, seien es die Gründer oder die Sklaven in ihren Diensten, jegliche menschliche Komplexität abgesprochen wurde.

Wilkins bietet eine durchdachte Analyse dieses grundlegenden Paradoxons durch seine Untersuchung des Lebens von George Washington, George Mason, James Madison und natürlich Thomas Jefferson. Er erörtert, wie Klasse, Bildung und Persönlichkeit die Institution der Sklaverei ermöglichten, enträtselt, wie wir als Amerikaner verschiedene Seiten dieser Geschichte erzählen, und untersucht die verwirrende Fähigkeit dieses Narrativs, zu begrenzen, wer wir sind und wer wir werden können.

Jefferson's Pillow ist eine wichtige intellektuelle Geschichte der Gründung Amerikas und wird die Art und Weise verändern, wie wir unsere Nation und uns selbst sehen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780807009574
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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