Bewertung:

Das Buch ist eine zum Nachdenken anregende Erkundung der Zivilisation, ihrer Mängel und der Möglichkeiten alternativer Lebensstile durch die Brille des Stammeswesens. Es stellt eine Erweiterung der früheren Werke von Daniel Quinn dar und richtet sich an alle, die moderne gesellschaftliche Probleme verstehen und neue Lebensweisen in Betracht ziehen wollen. Es wurde jedoch wegen des Mangels an konkreten Lösungen kritisiert, und einige Leser empfanden es als weniger wirkungsvoll als Quinns frühere Romane.
Vorteile:Es regt zum Nachdenken an, fördert neue Denkweisen, ist eine gute Ergänzung zu Quinns früheren Werken, liefert einen historischen und philosophischen Kontext und bietet anregende Ideen zu gesellschaftlichem Wandel und Stammesdenken. Viele halten es für eine notwendige Lektüre, um das moderne Leben und mögliche Alternativen zu den derzeitigen Systemen zu verstehen.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass es keine konkreten Lösungen bietet, nicht die Tiefe von Quinns früheren Romanen besitzt, schlecht strukturiert ist und für diejenigen, die mit seinen früheren Werken vertraut sind, möglicherweise keine neuen Ideen enthält. In der Kritik wurde auch der Eindruck von Selbstgefälligkeit und veralteten Konzepten geäußert.
(basierend auf 160 Leserbewertungen)
Beyond Civilization: Humanity's Next Great Adventure
In Beyond Civilization denkt Daniel Quinn das Undenkbare.
Wir alle wissen, dass es keinen richtigen Weg gibt, ein Fahrrad zu bauen, keinen richtigen Weg, ein Auto zu konstruieren, keinen richtigen Weg, ein Paar Schuhe herzustellen, aber wir sind überzeugt, dass es nur einen richtigen Weg geben kann, zu leben - und der, den wir haben, ist es, egal was passiert. Jenseits der Zivilisation macht die Vision von Daniel Quinns Bestseller-Roman Ishmael praktisch nutzbar.
Quinn untersucht alte Zivilisationen wie die Maya und die Olmeken sowie moderne Mikrokosmen alternativer Lebensformen wie Zirkusgesellschaften und führt uns auf die Suche nach einem neuen Gesellschaftsmodell, das zukunftsorientiert ist und die Vielfalt fördert, anstatt sie zu unterdrücken. In Jenseits der Zivilisation geht es nicht um eine „Neue Weltordnung“, sondern um eine „Neue Persönliche Weltordnung“, die es den Menschen ermöglicht, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihnen die Freiheit zu geben, ihre eigene Lebensweise zu gestalten - und zwar jetzt und nicht in einer fernen utopischen Zukunft.