Bewertung:

Jenseits des Bildschirms“ von Andrew Zirschky bietet eine ausgewogene und aufschlussreiche Untersuchung der Beziehung zwischen den sozialen Medien und der Jugendkultur, wobei der Schwerpunkt auf dem echten Bedürfnis von Teenagern nach Verbindung liegt. Zirschky argumentiert, dass die Kirche auf dieses Bedürfnis effektiv reagieren und durch die Technologie eine sinnvolle Gemeinschaft bieten kann. Das Buch ist gut recherchiert, leicht zugänglich und dient als wertvolle Ressource für Jugendbetreuer, Eltern und alle, die daran interessiert sind, die Auswirkungen der sozialen Medien auf heutige Beziehungen zu verstehen.
Vorteile:⬤ Ausgewogene Perspektive auf soziale Medien, nicht übermäßig negativ.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Beziehungsbedürfnisse von Teenagern.
⬤ Bietet praktische Vorschläge für die Jugendarbeit.
⬤ Fördert das Verständnis für den Einsatz von Technologie als Werkzeug für authentische Beziehungen.
⬤ Gut geschrieben und für ein breites Publikum zugänglich, nicht nur für Jugendbetreuer.
⬤ Einige Rezensenten fanden den Text redundant und übertrieben.
⬤ Einige Rezensenten meinen, der Text hätte knapper sein können.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Beyond the Screen: Youth Ministry for the Connected But Alone Generation
Es ist kein Geheimnis, dass Teenager über soziale Medien und mobile Geräte ständig in Verbindung stehen, aber während wir als Kultur analysiert haben, wie sich die Jugend verbindet, haben wir weniger gut verstanden, warum Teenager vom Glanz des Bildschirms angezogen werden.
Jenseits des Bildschirms untersucht die Tatsache, dass Jugendliche diese Technologien in einem verzweifelten Versuch nutzen, eine Intimität und Tiefe der Beziehung zu erreichen, die in der Gesellschaft und der Kirche von Angesicht zu Angesicht weitgehend fehlt. Der Autor Andrew Zirschky nutzt die neuesten ethnographischen Forschungen über Jugendliche und digitale Medien in Verbindung mit theologischen Überlegungen und Interviews mit Teenagern selbst, um einen tieferen Einblick in die Welt der Teenager und der sozialen Medien zu geben und neue Orientierungen und Richtlinien für die Arbeit mit Millennials zu vermitteln.