
Across the Copperbelt: Urban & Social Change in Central Africa's Borderland Communities
Der zentralafrikanische Copperbelt, der die Bergbaugemeinden von Katanga (DR Kongo) und Sambia umfasst, steht im Mittelpunkt der Untersuchung der Modernisierung und des raschen sozialen und politischen Wandels im städtischen Afrika.
Dieser Band erweitert frühere Studien über den industriellen Bergbau, die von Männern dominierte formale Arbeitsorganisation und den politischen Wandel, indem er beide Seiten der Grenze von der vorkolonialen Geschichte bis in die Gegenwart untersucht und ein breites Spektrum wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Identitäten und Aktivitäten einbezieht. Die Autoren, die Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringen, untersuchen das Identitätsgefühl der Gemeinden des Kupfergürtels, das sich in Comics und Fußballspielen ausdrückt, ihre prekäre und erfinderische Lebensweise, ihr Engagement in Kirche und Bildung sowie die Prozesse und Auswirkungen von Urbanisierung und Entwicklung, Umweltzerstörung und sich verändernden Geschlechterbeziehungen.
Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Grenzlandforschung, da es zeigt, wie sich die Bedeutung und Relevanz der Grenze für die gemischte und mobile Bevölkerung des Kupfergürtels im Laufe der Zeit ständig verändert hat. Die Beschäftigung mit Gemeinschaften an der Schnittstelle von sozialem, wirtschaftlichem und politischem Wandel macht das Buch zu einer Schlüsselstudie für alle, die in der globalen Stadtentwicklung tätig sind. Dieses Buch ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-NC erhältlich.
Er basiert auf Forschungsarbeiten, die Teil eines Projekts sind, das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizont 2020" der Europäischen Union finanziert wurde (Finanzhilfevereinbarung Nr. 681657): 'Comparing the Copperbelt: Politische Kultur und Wissensproduktion in Zentralafrika".