
Jerome Bruner, Meaning-Making and Education for Conflict Resolution: Why How We Think Matters
Die Art und Weise, wie wir über Dinge denken, ist ebenso wichtig wie das, was wir über Dinge denken.
Dieser aktuelle Text untersucht die Arbeit des Bildungsphilosophen und Psychologen Jerome Bruner anhand der Bereiche Wissensrepräsentation, Bedeutungsgebung, Bildung und Streit. Was Menschen anderen gegenüber darstellen, muss nicht immer das sein, was sie tatsächlich denken. Das Ziel dieses Buches ist es jedoch, unter Berücksichtigung dieser Einschränkung eine Möglichkeit zu bieten, die Repräsentationen über ein bestimmtes Thema zu untersuchen und zu verstehen, wie sich diese Repräsentationen im Laufe der Zeit als Reaktion auf Lernen, Krisen und die Begegnung mit dem „Anderen“ verändern können.
Myers bietet eine pädagogische Intervention an, die zur Entwicklung von Repräsentationen als Reaktion auf Unterschiede einlädt. Das Buch stellt einen neuen Rahmen für die Untersuchung von Kontroversen zwischen Weltanschauungen und eine Methode zur Schaffung von Raum für Unterschiede vor und bringt diese in den Dialog mit Bildung und Forschung, Konfliktlösung und Religion. Dieser Rahmen kartiert Repräsentationen und schlägt eine Methode vor, um die psychologischen Prozesse, die an der Veränderung von Repräsentationen beteiligt sind, in Angriff zu nehmen.
Ein hervorragendes Hilfsmittel, das für Forscher, Fachleute und Postgraduierte in den Bereichen Pädagogik, Soziologie und Philosophie gleichermaßen interessant ist.