
Rereading Isaiah 40-55 as the Project Launcher for the Books of the Law and the Prophets
"Abou-Chaars Interpretationsansatz ist sehr aufschlussreich und in der Tat für die moderne Bibelwissenschaft sehr wünschenswert. Die antiken Schriftsteller waren sehr sensibel für die Bedeutung von Eigennamen, und sie hatten Freude daran, sprachlich-begriffliche Verbindungen mit solchen Namen herzustellen.
Die moderne kritische Wissenschaft hat dieses wichtige Phänomen, das sowohl im Alten als auch im Neuen Testament weit verbreitet ist, eher vernachlässigt. In der Tat sind viele biblische Texte nicht nur ausgeschmückt, sondern tatsächlich um die verschiedenen Bedeutungen traditioneller und/oder künstlich konstruierter Eigennamen herum organisiert. Daher sind Abou-Chaars Rekonstruktionen solcher Stücke, auch wenn sie zuweilen umstritten sind, bei kritischen Analysen der hebräischen Bibel sicherlich eine ernsthafte Betrachtung wert.
Bemerkenswert ist auch Abou-Chaars anregender Gebrauch seiner arabischen Muttersprache, um die Bedeutung verschiedener hebräischer Wörter zu erhellen. "Bartosz Adamczewski, Kardinal Stefan Wyszyń ski Universität in Warschau