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Jessie's Will
Myra Stevenson, eine anglo-indische Lehrerin und alleinerziehende Mutter von Thomas, erlebt ihren schlimmsten Albtraum, als sie entdeckt, dass Thomas' Vater ihn ohne ihr Wissen besucht hat. Da er der britischen Gesellschaft in Indien angehört, befürchtet sie, dass er ihren europäisch aussehenden Sohn an sich reißen wird.
Giles Cottrell, Besitzer einer Teeplantage und Offizier in der Reserve der indischen Armee, wusste nicht, dass er einen Sohn gezeugt hat, bis ihn seine Großmutter (Jessie) nach ihrem Tod in einem Brief darüber informierte. Er teilt Myra mit, dass seine Großmutter ihnen beiden einen Brief hinterlassen hat. Der Brief enthält Anweisungen, unter anderem die, dass sie heiraten müssen, damit Thomas seinen Namen gemäß dem Legitimitätsgesetz von 1926 tragen kann.
Myra weigert sich, Giles zu erlauben, ihren Brief zu lesen. In der Folge kommt es zu Konflikten zwischen den beiden, zumal Jessie ihren Besitz in Delhi Myra vermacht hat. Das Paar heiratet und begibt sich auf eine Zugreise nach Darjeeling, um auf das Dekret zu warten, das Thomas rechtlich zu einem Cottrell macht. Ihr Eheleben ist jedoch von Misstrauen und Einmischung von außen geprägt. Myra wird erneut mit ihren früheren Ängsten vor Ausgrenzung konfrontiert. Sie erzählt, wie sie die Liebe ihres Mannes gewinnt und inmitten von rassistischen Missverständnissen und Diskriminierung aufrecht bleibt.