Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln ein geteiltes Meinungsbild wider: Die einen loben die fesselnde Erforschung des Prozesses gegen Jesus in einem modernen Kontext, die anderen finden es zu langatmig und unnötig akademisch. Das Buch regt zum Nachdenken an, insbesondere in Bezug auf die Todesstrafe und christliche Themen, aber einige Leser waren der Meinung, dass es unnötige Elemente enthält.
Vorteile:⬤ Fesselndes Konzept der Nachstellung des Prozesses Jesu
⬤ Nachdenkliche Erforschung der Todesstrafe
⬤ Unterhaltsamer Schreibstil
⬤ Kombiniert Humor mit ernsten Themen
⬤ Lädt zum Nachdenken über moderne Gerichtspraktiken ein
⬤ Kommt bei denen gut an, die sich für Glauben und Recht interessieren.
⬤ Langatmige Erzählung
⬤ akademischer Ton kann das Vergnügen beeinträchtigen
⬤ Einbeziehung unnötiger theologischer Themen (z.B. Homosexualität) könnte einige Leser verärgern.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Prosecuting Jesus: Finding Christ by Putting Him on Trial
Wer ist Jesus? Über die Antwort auf diese Frage streiten sich die Christen, seit es Christen gibt, und es scheint unwahrscheinlich, dass sie sich in nächster Zeit auf eine Antwort einigen werden. Mark Osler, der sich in der Kirche immer etwas unwohl fühlte, war nie in der Lage, einen Jesus zu finden, der ihm real erschien - bis er Jesus vor Gericht stellte.
Auf der Grundlage seiner Ausbildung als Bundesstaatsanwalt und Juraprofessor inszenierten er und eine Gruppe von Freunden den Prozess gegen Jesus für ihre Kirche, so als ob er im modernen amerikanischen Strafrechtssystem stattfinden würde. Die Veranstaltung war so wirkungsvoll, dass Osler schon bald Einladungen erhielt, sie auf die Straße zu bringen. Jedes Mal, wenn er als Ankläger Christi auftrat, erschloss sich ihm die Geschichte Jesu ein wenig mehr.
Prosecuting Jesus folgt Osler auf dieser außergewöhnlichen Reise, auf der er sich selbst entdeckt, indem er Jesus entdeckt. Durch die Gegenüberstellung von Dingen, die wir nur selten miteinander in Verbindung bringen, wie die Passion Christi und unsere Vorstellungen von der Todesstrafe, erkundet Osler eine aktive Auseinandersetzung zwischen Jesus und unserem heutigen Recht und unserer Kultur.