Jesus, der Zentraljude: Seine Zeit und sein Volk

Bewertung:   (4,0 von 5)

Jesus, der Zentraljude: Seine Zeit und sein Volk (Andr Lacocque)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Professor Andre LaCocque betont in seinem Buch „Jesus, der zentrale Jude“, wie wichtig es ist, Jesus im jüdischen Kontext seiner Zeit zu verstehen. Er argumentiert, dass das Leben, die Lehren und das Wirken Jesu durch die Brille der jüdischen Literatur und Praxis betrachtet werden müssen, wobei er betont, dass Jesus im Grunde ein Jude und ein Reformer des Judentums war. Das Buch richtet sich sowohl an ein wissenschaftliches Publikum als auch an allgemeine Leser und bietet eine umfassende Studie, die Jesus mit seinen jüdischen Wurzeln und der sozio-politischen Landschaft des ersten Jahrhunderts in Judäa in Verbindung bringt.

Vorteile:

Bietet fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse und originelle Einblicke in den jüdischen Kontext Jesu.
Fördert den Dialog zwischen Judentum und Christentum durch die Erforschung von Gemeinsamkeiten.
Verwendet eine breite Palette von Quellen, so dass es auch für Leser informativ ist, die mit jüdischer Literatur nicht vertraut sind.
Zugänglich für Laien und gleichzeitig wertvoll für Gelehrte.
Behandelt wichtige theologische Fragen im Zusammenhang mit der Identität und den Lehren von Jesus.

Nachteile:

Möglicherweise werden Leser, die eher eine auf dem Glauben basierende Erzählung als eine akademische Perspektive suchen, nicht zufrieden sein.
Diejenigen, die starre Glaubensvorstellungen haben, könnten die Schlussfolgerungen herausfordernd oder nicht überzeugend finden.
Die Komplexität des Themas kann für manche Gelegenheitsleser überwältigend sein.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Jesus the Central Jew: His Times and His People

Inhalt des Buches:

In diesem Buch legt LaCocque den Beweis vor, dass Jesus ganz und gar und zweifellos ein Jude war.

Er lebte als Jude, dachte als Jude, debattierte als Jude, handelte als Jude und starb als Jude. Er war nicht nur am Rande Jude, sondern in erster Linie.

Er hatte nicht die Absicht, eine neue Religion zu schaffen; vielmehr war er ein Reformer des Judentums seiner Zeit. Allerdings ging seine Kritik weit über eine intellektuelle Subversion hinaus. In der Tat sah sich Jesus zunehmend als "Menschensohn", der das Reich Gottes auf Erden einleitet.

LaCocque schreibt nicht über das Christentum oder die Christologie. Stattdessen befasst sich das Buch bewusst mit begrenzten Quellen, nämlich den synoptischen Evangelien, um zum modernen Verständnis des historischen - im Gegensatz zum mythischen oder "echten" - Jesus beizutragen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781628371123
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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