
Jesus and Materialism in the Gospel of Mark: Traveling Light on the Way
Das Markusevangelium stellt das Wirken und die Mission Jesu als eine Reise „auf dem Weg“ dar, eine Reise nach Jerusalem, die schließlich in seinem Leiden und seiner Kreuzigung endet.
Auf dem Weg zum Kreuz verkörpert Jesus das Geringste, das Schwächste und das Ärmste in der Gesellschaft, und er lädt seine Jünger ein, mit ihm auf dem Weg zu gehen. Robert Ewusie Moses vertritt die Auffassung, dass diese Einladung zur Nachfolge ein Aufruf an die Gläubigen ist, ihre Beziehung zu materiellem Besitz und ihr Streben nach Reichtum und Macht zu überdenken.
Wie Jesus sollen sich die Gläubigen mit leichtem Gepäck auf den Weg machen, denn das Festhalten am Besitz kann ein Hindernis auf dem Weg sein. Sich den Geringsten, den Schwächsten und den Ärmsten in der Gesellschaft zuzuwenden, bedeutet, sich Jesus selbst und den Gott, der ihn gesandt hat, zuzuwenden. Wer mit leichtem Gepäck unterwegs ist, muss sein Vertrauen in Gott setzen und sich darauf verlassen, dass Gott für seine Bedürfnisse sorgt.
Mose zeigt, dass die Reise ihrem Wesen nach eine Absage an den Status quo ist; sie verlangt von den Nachfolgern Jesu, dass sie der Gier und der Anhäufung überflüssigen Besitzes, zu der die Welt ermutigt, entsagen. Das Buch zeigt, dass dieser Weg darin besteht, sich für die Schaffung von Gemeinschaften der Fürsorge einzusetzen, in denen diejenigen, die wie Jesus arm, verletzlich und an den Rand gedrängt sind, willkommen geheißen und umsorgt werden.