Jhwh's Name am Sinai tragen: Eine erneute Untersuchung des Namensgebots des Dekalogs

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Jhwh's Name am Sinai tragen: Eine erneute Untersuchung des Namensgebots des Dekalogs (Joy Imes Carmen)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch von Carmen Imes bietet eine umfassende Untersuchung des Gebots, den Namen Gottes nicht zu missbrauchen. Es werden verschiedene Interpretationen vorgestellt und Einblicke gewährt, die das Verständnis der biblischen Lehren bereichern.

Vorteile:

Das Buch enthält zahlreiche wissenschaftliche Quellen, bietet augenöffnende Einsichten, präsentiert eine überzeugende Argumentation und ist hilfreich für alle, die sich an den Lehren der hebräischen Bibel orientieren möchten.

Nachteile:

Das Buch wurde für ein bestimmtes Publikum geschrieben, was den Zugang für einige Leser einschränken könnte.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Bearing Yhwh's Name at Sinai: A Reexamination of the Name Command of the Decalogue

Inhalt des Buches:

Das Namensgebot (NG) wird gewöhnlich als Verbot interpretiert, den Namen Jhwhs in einem bestimmten Kontext auszusprechen: falsche Eide, falsche Aussprache, respektlose Anbetung, magische Praktiken, Fluchen, falsche Lehre und Ähnliches. Dem NC fehlt jedoch die kontextuelle Spezifizierung, die erforderlich ist, um das Gebot als sprachbezogen zu belegen.

Nimmt man den narrativen Kontext am Sinai und die engsten lexikalischen Parallelen ernst, ergibt sich ein anderes Bild - eines, das von konkreten Ritualen und den damit verbundenen metaphorischen Konzepten geprägt ist. Die einzigartige Phrase ns' shm ist einer von mehreren Ausdrücken, die sich aus der konzeptionellen Metapher der Wahl als Brandmarkung ergeben, die Analogien in den Regalien der Hohepriester sowie in verschiedenen Formen der Eigentumsbehauptung im Alten Orient findet, wie z. B.

in beschrifteten Monumenten, der Verwendung von Siegeln und der Brandmarkung von Sklaven. Der NC setzt voraus, dass Jhwh Israel für sich beansprucht hat, indem er seinen eigenen Namen auf das Land setzte.

In diesem Licht verstärken die ersten beiden Gebote des Dekalogs die beiden Seiten der Bundeserklärung: "Ich will dein Gott sein, du sollst mein Volk sein." Das erste Gebot bringt die Forderung nach ausschließlicher Anbetung zum Ausdruck, das zweite fordert eine angemessene Vertretung. Infolgedessen lädt der NC zu einer umfassenderen Erforschung dessen ein, was es bedeutet, ein Volk im Bund mit Jhwh zu sein - ein Volk, das seinen Namen unter den Völkern trägt.

Es weist auch darauf hin, was auf dem Spiel steht, wenn Israel diesen Namen "umsonst" trägt. Das Bild des Tragens von Jhwhs Namen bietet eine reichhaltige Quelle für theologische und ethische Überlegungen, die nicht ohne Verzerrung oder Bedeutungsverlust vermittelt werden können, wenn man nicht metaphorisch denkt.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781575067728
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2018
Seitenzahl:248

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