Bewertung:

Das Buch ist eine Biografie von Johanna von Kent, die Einblicke in ihr Leben während des Mittelalters bietet. Aufgrund der begrenzten Aufzeichnungen basiert ein Großteil des Inhalts jedoch auf Spekulationen. Unter den Lesern gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, wie ansprechend das Buch ist. Einige loben seinen pädagogischen Wert, während andere es trocken und unbefriedigend finden.
Vorteile:Es ist gut recherchiert, bietet detaillierte Einblicke in die Epoche und ihre Persönlichkeiten, ist für Geschichtsinteressierte leicht zu lesen, liefert logische Erklärungen für die begrenzten Informationen über Joan und füllt historische Lücken über weniger bekannte Figuren.
Nachteile:Viele Leser sind der Meinung, dass das Buch nicht genügend Informationen über Johanna selbst enthält und sich stark auf Vermutungen stützt. Der Schreibstil wird als trocken oder lehrbuchartig empfunden, was es für Fans der erzählenden Geschichte weniger unterhaltsam macht. Einige erwähnen auch, dass sich das Buch eher wie eine Sammlung von Fakten als eine zusammenhängende Geschichte liest.
(basierend auf 62 Leserbewertungen)
Joan of Kent: The First Princess of Wales
Joan, die vom Chronisten Froissart als schönste und beliebteste Frau Englands verewigt wurde, war die Ehefrau des Schwarzen Prinzen und Mutter von Richard II., die erste Prinzessin von Wales und die einzige Frau, die jemals Prinzessin von Aquitanien war.
Die Zeitgenossen waren sich einig, dass sie die Erwartungen an eine königliche Gemahlin und Königsmutter in bewundernswerter Weise erfüllte. Wer war diese "perfekte Prinzessin"? In dieser ersten großen Biografie werden der Hintergrund und der Werdegang von Johanna untersucht, um eine bemerkenswerte Geschichte zu enthüllen.
Nach der schockierenden Hinrichtung ihres Vaters am Hof aufgewachsen, widersetzte sich Johanna den Konventionen, indem sie im Alter von nur zwölf Jahren heimlich heiratete, und weigerte sich, ihre erste Liebe zu verleugnen, obwohl sie gezwungen wurde, ins Gefängnis zu gehen und eine bigamistische Zwangsehe einzugehen. Sie wurde vom Schwarzen Prinzen umworben, als sie verwitwet war, und es war eine Liebesheirat, doch die fragwürdige Rechtmäßigkeit ihrer Ehe bedrohte die Thronfolge ihres Sohnes. Intelligent und unabhängig baute Joan ihre Rolle als Prinzessin von Wales auf.
Bewusst zurückhaltend, schuf und verwaltete sie ihren Ruf und nutzte ihre beträchtlichen Fähigkeiten als Fürsprecherin, um Richard zu schützen und zu unterstützen. Als treue Ehefrau und hingebungsvolle Mutter war Joan viel mehr als nur eine berühmte Schönheit.