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John Singleton (1968-2019) stieg 1991 mit seinem Debütfilm Boyz N the Hood aus der Unbekanntheit in die erste Riege der Hollywood-Regisseure auf. Die ergreifende Coming-of-Age-Geschichte, die in den Straßen von South Central Los Angeles spielt, wo Singleton inmitten von Bandengewalt und Hip-Hop-Musik aufwuchs, brachte ihm Oscar-Nominierungen für das beste Originaldrehbuch und die beste Regie ein. Damals war er erst dreiundzwanzig und wurde als Wunderkind gefeiert und mit dem jungen Orson Welles verglichen. Manche schreiben ihm die Verbreitung von Hip-Hop-Musik und -Stil im Kino zu.
John Singleton: Interviews spannt den Bogen von der Sensation an der USC-Filmhochschule zum erfahrenen Regisseur und Produzenten. Die Sammlung enthält lange Interviews, ausführliche Porträts und hautnahe Einblicke in Singletons Dreharbeiten vor Ort.
Seit seinem vielversprechenden Debüt hat Singleton immer wieder düstere, charakterstarke Ganovenfilme gedreht, die auch ein Mainstream-Publikum ansprechen. Er hat Filme in einer Vielzahl von Genres gedreht, darunter Romantik (Poetic Justice), Satire (Baby Boy), Action (Shaft, 2 Fast 2 Furious), Rachedrama (Four Brothers) und historisches Drama (Rosewood).