Bewertung:

Das Buch über John Wesley Hardin von Leon Metz ist gut recherchiert und informativ und bietet dem Leser einen Einblick in Hardins Leben und den historischen Kontext des Alten Westens. Während in vielen Rezensionen Metz' einnehmender Schreibstil und die gründliche Erforschung von Hardins Charakter und der ihn umgebenden Politik gelobt werden, sprechen einige Kritiken die Tendenz des Autors an, sich ohne ausreichende Skepsis auf Hardins Selbstdarstellungen zu verlassen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der Hardins Leben und seine Beweggründe anschaulich beschreibt.
⬤ Bietet historischen Kontext und Einblicke in die Politik der damaligen Zeit.
⬤ Die Leser fühlen sich mit Hardins Geschichte verbunden.
⬤ Meist historisch akkurat mit einer klaren Erzählweise.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass Metz Hardins Schilderungen zu wörtlich nimmt und sie nicht angemessen hinterfragt.
⬤ In einigen Rezensionen wird bemängelt, dass es dem Buch an emotionaler Tiefe und Kreativität in der Erzählung fehlt.
⬤ Einige Leser fanden die Geschichte zu lang und zu detailliert, ohne genügend Spannung.
⬤ Einige Kritiken betonen die Notwendigkeit einer kritischeren Analyse von Hardins Charakter und Motivationen.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
John Wesley Hardin: Dark Angel of Texas
So sprach ein Gesetzeshüter über John Wesley Hardin, den wohl gefürchtetsten und furchtlosesten aller Revolverhelden im Westen. Niemand kennt die genaue Zahl seiner Opfer - vielleicht waren es nur zwanzig oder fünfzig.
Nach seiner Auffassung erschoss Hardin nie einen Mann, der es nicht verdient hatte. Auf der Suche nach einem Einblick in Hardins mörderisches Denken beschreibt Leon Metz, wie Hardins blutige Karriere in Zentraltexas nach dem Bürgerkrieg begann, als Gesetzlosigkeit und Morde an der Tagesordnung waren, und zeichnet sein gewalttätiges Leben bis zu seiner Gefangennahme und Inhaftierung im Jahr 1878 nach. Nach zahlreichen erfolglosen Fluchtversuchen ließ sich Hardin nieder und wurde Jahre später, 1895, begnadigt.
Er schrieb eine Autobiografie, erlebte aber nicht mehr, dass sie veröffentlicht wurde. Wenige Monate nach seiner Entlassung wurde er von John Selman in einem Saloon in El Paso erschossen.