Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung von John Wesleys Beziehung zur Heiligen Schrift, wobei zwischen seinen theoretischen Ansichten und praktischen Anwendungen unterschieden wird. Es präsentiert eine gut strukturierte Analyse, einschließlich einer Kritik des Vierecks zugunsten eines neuen quintrilateralen Rahmens.
Vorteile:Die gut gegliederte Darstellung, die ausführlichen historischen Informationen, die gut lesbar und verständlich sind, leisten einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis von Wesleys Denken und üben wirksame Kritik an den traditionellen Rahmenvorstellungen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine wesentlichen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
John Wesley's Conception and Use of Scripture
Trotz der breiten Akzeptanz des „Wesley'schen Vierecks“ sind sowohl in akademischen als auch in kirchlichen Kreisen erhebliche Meinungsverschiedenheiten darüber entstanden, inwieweit die Schrift für Wesley eine theologische Vorrangstellung einnahm oder für moderne Methodisten einnehmen sollte, sowie über die richtigen und angemessenen Methoden zur Auslegung der Schrift. In diesem wichtigen Werk bietet Scott J.
Jones eine umfassende Untersuchung von John Wesleys Auffassung und Verwendung der Heiligen Schrift. Die Ergebnisse dieser sorgfältigen und gründlichen Untersuchung sind teilweise überraschend.
Jones argumentiert, dass für Wesley die religiöse Autorität nicht aus einem „Viereck“ besteht, sondern aus einem fünffachen, aber einheitlichen Ort, der die Heilige Schrift, die Vernunft, das christliche Altertum, die Kirche von England und die Erfahrung umfasst. Er zeigt, dass Wesleys Vertrauen in die gesamte christliche Tradition - insbesondere in die frühe Kirche und die Kirche von England - in der Praxis weitaus größer ist, als es seine Auffassung von der Schrift zuzulassen scheint, und dass Wesley die Interdependenz der fünf Dimensionen religiöser Autorität für den christlichen Glauben und die christliche Praxis hervorhebt.