Bewertung:

Das Buch „Joy: Poet, Seeker, and the Woman Who Captivated C.S. Lewis“ (Joy: Dichterin, Sucherin und die Frau, die C.S. Lewis faszinierte) von Abigail Santamaria bietet eine detaillierte Biografie von Joy Davidman, die ihr Leben, ihren Intellekt und ihre komplexe Beziehung zu C.S. Lewis beleuchtet. Die Erzählung ist gut recherchiert und fesselnd, auch wenn einige Leserinnen und Leser sie als zu detailliert empfanden, insbesondere was die Darstellung von Joys frühem Leben betrifft. Die Meinungen über Joys Charakter und die Darstellung ihrer persönlichen Schwächen, die manche als hart empfanden, gehen auseinander. Während das Buch dafür gelobt wurde, dass es Joys Geschichte ans Licht bringt, äußerten sich einige Leser unzufrieden mit dem Tempo und dem Fokus.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und fesselnd geschrieben. Es vertieft das Leben und den Charakter von Joy Davidman, bringt eine neue Perspektive auf ihre Beziehung zu C.S. Lewis und könnte Fans von Biografien und Literaturgeschichte ansprechen.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als zu detailliert und zu langsam, vor allem in den ersten Kapiteln, die Joys Leben vor ihrer Begegnung mit Lewis beschreiben. Kritisiert wurde die Darstellung von Joy als unsympathisch und egozentrisch, und einige fanden, dass die Auseinandersetzung mit ihrem christlichen Glauben zu kurz kam. Das Ende wurde von einigen als abrupt empfunden.
(basierend auf 79 Leserbewertungen)
Joy Davidman ist, wenn überhaupt, als die Ehefrau von C. S.
Lewis bekannt. Ihre Ehe wurde in dem Film „Shadowlands“ und in Lewis' Memoiren „A Grief Observed“ verewigt. Jetzt bringt Abigail Santamaria Joy Davidman Gresham Lewis durch außergewöhnliche neue Dokumente sowie jahrelange Recherchen und Interviews in der Fülle und Tiefe auf die Seite, die sie verdient.
Die Dichterin und Radikale war eine häufige Mitarbeiterin der kommunistischen Zeitschrift „New Masses“ und ein aktives Mitglied der New Yorker Literaturszene in den 1930er und 40er Jahren. Als Jüdin in der Bronx aufgewachsen, war sie zunächst Atheistin, dann Anhängerin der Dianetik und konvertierte zum Christentum, nachdem sie einen Moment transzendenter Gnade erlebt hatte.
Als Mutter, Romanautorin, lebhafte, schwierige und intelligente Frau machte sie sich 1952 auf den Weg nach England, fest entschlossen, den Mann zu erobern, dessen Werk ihr Leben verändert hatte. Davidman wurde die intellektuelle und spirituelle Partnerin, die Lewis nie erwartet hatte, aber sehr schätzte.
Sie half ihm bei der Überarbeitung seiner Autobiografie „Surprised by Joy“ und beim Schreiben seines Romans „Till We Have Faces“. Ihre Beziehung - die begann, als Joy Lewis als religiöse Ratgeberin schrieb - entwickelte sich aus einem Dialog über Glauben, Schreiben und Poesie zu einer tiefen Freundschaft und einer zeitlosen Liebesgeschichte.