
Judea under Roman Domination: The First Generation of Statelessness and Its Legacy
Diese Studie konzentriert sich auf eine relativ vernachlässigte, aber bedeutsame Periode in der Geschichte Judäas, die das Ende der Hasmonäer-Dynastie und den Beginn der römischen Herrschaft in Judäa in der Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr.
bis zum Königtum des Herodes (67-37 v. Chr.) erlebte.
In dieser Zeit führten bekannte römische Persönlichkeiten wie Pompejus der Große, Julius Cäsar, Gaius Cassius (ein Verschwörer gegen Cäsar) und Mark Anton die Römische Republik am Vorabend ihrer Umwandlung in ein Imperium an, wobei jeder von ihnen zu verschiedenen Zeiten seine eigenen Beziehungen zu Judäa hatte und es beherrschte. Über eine historische Rekonstruktion hinaus erforscht dieser Band die Auswirkungen der römischen Eroberung auf die Autoren der Schriftrollen vom Toten Meer, verbessert das Verständnis der späteren jüdisch-römischen Beziehungen und der Wurzeln des Großen Aufstands und untersucht, wie sich diese frühe Periode der römischen Herrschaft auf die späteren Entwicklungen in der judäischen Gesellschaft und Religion auswirkte.