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Youth, School, and Community: Participatory Institutional Ethnographies
In diesem Buch wird untersucht, wie die Erfahrungen junger Menschen mit Inklusion und Exklusion durch ausgedehnte soziale Beziehungen geprägt werden, die Denken und Verhalten über Zeit und Raum hinweg koordinieren.
In Zusammenarbeit mit jungen Menschen und unter Verwendung einer Reihe von partizipativen institutionellen ethnografischen Strategien untersucht Naomi Nichols die sozialen und institutionellen Beziehungen, die das Leben von Jugendlichen auf unterschiedliche Weise prägen. Während die Forschung mit dem beginnt, was junge Menschen wissen und erlebt haben, verankert dieser Ausgangspunkt eine tiefer gehende Untersuchung der Institutionen des öffentlichen Sektors und der institutionellen Prozesse, die in die sozialhistorisch-ökonomischen Prozesse des globalen Kapitalismus, Imperialismus und Kolonialismus verwickelt bleiben.
Jugend, Schule und Gemeinschaft verbindet die Punkte zwischen den abstrakten, objektivierten Darstellungen, die von Institutionen produziert werden und institutionelles Handeln und Buchhaltungspraktiken ermöglichen, einerseits und den tatsächlichen materiellen Bedingungen des Lebens und der Entwicklung junger Menschen, die diese Darstellungen verschleiern, andererseits. Der Fokus auf spezifische Politiken und Verfahren, die die Erfahrungen junger Menschen mit rassifizierter Inklusion/Ausgrenzung und Sicherheit/Risiko hervorbringen, macht dieses Buch besonders nützlich für AkademikerInnen, Fachleute und AktivistInnen, die sicherstellen wollen, dass junge Menschen einen gerechten Zugang zu den Ressourcen des öffentlichen Sektors erfahren und nicht unverhältnismäßig stark den Bestrafungen und bestrafenden Interventionen des öffentlichen Sektors ausgesetzt sind.