Bewertung:

Das Buch „Juggalo“ von Steve Miller wird für seine gründliche Recherche, seine fesselnde Erzählweise und seine aufschlussreichen Kommentare über die Insane Clown Posse und ihre Fangemeinde, die Juggalos, gelobt. Während viele Leser den informativen Charakter des Buches und seine Fähigkeit, die Kämpfe zu beleuchten, mit denen die Juggalos aufgrund der Bandeneinstufung durch das FBI konfrontiert sind, zu schätzen wissen, kritisieren einige das Buch wegen gewisser Voreingenommenheiten und mangelnder Tiefe bei der Besprechung einzelner Alben.
Vorteile:Gründlich recherchiert, gut geschrieben, fesselnd und witzig. Bietet eine spannende Erzählung über wichtige Ereignisse, an denen Juggalos beteiligt waren. Enthält großartige Reportagen, Interviews und eine umfassende Erkundung des kulturellen Kontextes. Gut sowohl für Fans als auch für Neulinge in Sachen ICP.
Nachteile:Einige Leser finden die Meinungen voreingenommen, insbesondere gegen Juggalos, und verlassen sich auf Stereotypen. Der chronologische Ablauf kann unorganisiert sein und sich gelegentlich wiederholen. Bestimmte Einblicke in die Musik und die Alben von ICP können sich für diejenigen, die eine tiefere Untersuchung wünschen, unzureichend anfühlen.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Juggalo: Insane Clown Posse and the World They Made
Juggalo: Insane Clown Posse and the World They Made ist eine lebendige Reise in das Herz einer missverstandenen Subkultur. Anhand von Berichten aus erster Hand, darunter Interviews mit Violent J und Shaggy 2 Dope von der Insane Clown Posse, ihren Freunden und ihrer Familie sowie zahlreichen treuen Fans, erkundet Juggalo das Leben der stolzen Außenseiter, die häufig als Bedrohung abgestempelt oder als Witz abgetan werden.
Der Autor und Journalist Steve Miller folgt ICP quer durch Amerika und trifft sich mit Juggalos vor und nach ihren Auftritten, auf dem legendären jährlichen Gathering of the Juggalos, bei der Arbeit und zu Hause, um ihre Geschichten zu erzählen. Darüber hinaus taucht Juggalo tief in den fehlgeleiteten Angriff des FBI auf die Juggalo-Kultur und die falsche Identifizierung dieser hingebungsvollen Gruppe von Horrorcore-Fans als Gang ein.
Juggalo ist auch die Chronik zweier vom Pech verfolgter Kinder aus Detroit, die ein Imperium schufen und zu unfreiwilligen Stars einer einzigartigen amerikanischen Basis-Erfolgsgeschichte wurden. Ohne die Hilfe von Radiosendungen und mit wenig Liebe vom Establishment der Musikindustrie erreichten ICP Platin und förderten eine der langlebigsten Subkulturen Amerikas.
Juggalo ist Pflichtlektüre für den Hardcore-Fan und den Popkultur-Liebhaber gleichermaßen, ein akribisch recherchierter Bericht über eine Subkultur, die sich von jeder anderen unterscheidet - eine, die das Establishment so erschütterte, dass sie eine bundesweite Untersuchung auslöste - sowie ein Fenster in die Welt der Juggalos und die einzigartige Mythologie ihrer Unterweltapokalypse.