Bewertung:

Das Buch „Juke Joint“ von Birney Imes wird für seine atemberaubenden Fotografien und die aufschlussreiche Darstellung der Juke Joints in den Südstaaten gelobt, die einen Teil des Lebens einfangen, der oft übersehen wird. Während viele Rezensenten das Buch für seine Qualität und seine emotionale Resonanz loben, kritisieren andere, dass es dem Buch an Lebendigkeit und fesselndem Inhalt mangelt und es das Wesen der Juke Joints als lebendige Orte nicht vollständig einfängt.
Vorteile:Wunderschöne Fotografien, aufschlussreiche und nostalgische Erkundungen der Juke Joints, gut produziert und mit großzügigem Layout, fängt das Leben im Süden authentisch ein und ist sowohl als Bildband als auch als fesselnde Lektüre zu empfehlen.
Nachteile:Einige Fotos werden als einfach und nicht repräsentativ für das pulsierende Leben in Juke Joints empfunden, der übermäßige Fokus auf Billardtische, das Fehlen von Außenaufnahmen und einige Bilder werden als langweilig oder geistlos angesehen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Juke Joint: Photographs
In dieser berühmten Sammlung von Farbfotografien enthüllt Birney Imes ein bisher unerforschtes und nun fast verschwundenes Gebiet: die schwarzen Juke Joints des Mississippi-Deltas. Imes' Arbeit verwandelt diese gewöhnlichen Treffpunkte des kulturellen Lebens im Delta in etwas Reiches und Fremdes.
Die beschwörenden Ortsnamen in Imes' Fotografien sind ebenso fesselnd wie die Namen der Juke Joints selbst: das Pink Pony in Darling, das People's Choice Cafe in Leland, Monkey's Place in Merigold, die Evening Star Lounge in Shaw, der Playboy Club in Louise, Juicy's Place in Marcella, das Social Inn in Gunnison und A. D.'s Place in Glendora.
Richard Ford, der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Autor von The Sportswriter und Independence Day, steuert einen langen, einfühlsamen Essay bei, in dem er die Fotografien auf ihren ästhetischen Wert und daraufhin untersucht, was sie über ihre offensichtlichen dokumentarischen Qualitäten hinaus offenbaren.
Juke Joint umfasst etwa sechzig Fotografien, die zwischen 1983 und 1989 auf Imes' Reisen durch das Delta entstanden sind. Viele der Bilder sind das Ergebnis von Langzeitbelichtungen, die die Unschärfe menschlicher Bewegungen zeigen, wenn eine Figur an einer Bar lümmelt oder durch einen Raum schreitet, um Münzen in eine Jukebox einzuwerfen. Die daraus resultierenden "Geister" beleben die Bilder und verleihen ihnen eine unwirkliche Qualität.
Heute gibt es viele dieser Orte nicht mehr. Und doch inspirieren diese Fotografien nach wie vor Lieder, Gedichte, Filmkulissen und die Inneneinrichtung unzähliger Bars, Restaurants und Live-Musiklokale, die sich um Authentizität und das unnachahmliche Delta-Blues-Gefühl bemühen.