Bewertung:

Das Buch enthält eine detaillierte Biografie von Julius Rosenwald, einem bedeutenden Philanthropen und Geschäftsmann, der für seinen Einfluss auf das Bildungswesen für Afroamerikaner und seine Beiträge zu verschiedenen wohltätigen Zwecken bekannt ist. Während viele Leser die fesselnde Erzählweise und die Bedeutung von Rosenwalds Vermächtnis lobten, kritisierten einige den Schreibstil und die Genauigkeit bestimmter Details.
Vorteile:⬤ Hebt die großzügige Philanthropie und den sozialen Einfluss von Julius Rosenwald hervor.
⬤ Enthält eine gut abgerundete Darstellung von Rosenwalds Charakter und seinen Beiträgen zur afroamerikanischen Gemeinschaft.
⬤ Fesselnde Erzählung, die einen wenig bekannten Teil der Geschichte beleuchtet.
⬤ Gut recherchiert und akribisch geschrieben, bietet es wertvolle Einblicke in Philanthropie und soziale Gerechtigkeit.
⬤ Einige Leser empfanden den Text als flach und ohne tiefere Einsichten.
⬤ Einige Kritiker bemängelten die unkritische Zitierung von Quellen und gewisse Ungenauigkeiten in historischen Details.
⬤ Einige Rezensenten empfahlen, sich den begleitenden Film anzusehen, anstatt das Buch zu lesen.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
In dieser aufschlussreichen Biografie eines bedeutenden, aber wenig bekannten amerikanischen Geschäftsmanns und Philanthropen zeichnet Peter M. Ascoli ein lebendiges Porträt von Julius Rosenwald, dem Menschen und seinem Werk.
Der Sohn deutsch-jüdischer Einwanderer der ersten Generation, Julius Rosenwald, der von seinen Freunden "JR" genannt wurde, ging bei seinen Onkeln in die Lehre, die in New York City große Bekleidungshersteller waren. Als Verkäufer von Herrenbekleidung machte JR seine schicksalhafte Begegnung mit Sears, Roebuck and Company, die er schließlich zum größten Versandhaus der Welt machte. Er gründete auch das Museum für Wissenschaft und Industrie in Chicago.
Und im amerikanischen Süden unterstützte Rosenwald den Bau von mehr als 5.300 Schulen, die seinen Namen trugen. Doch der Wohltätigkeitsfonds, den er während des Ersten Weltkriegs gegründet hatte, wurde 1948 auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin aufgelöst.
Ascoli liefert eine faszinierende Darstellung von Rosenwalds kometenhaftem Aufstieg in der amerikanischen Geschäftswelt, aber er porträtiert auch einen Mann, der sich seiner Familie widmete und den Wunsch hatte, seiner Gemeinschaft zu helfen, was zu einer lebenslangen Hingabe an die Philanthropie führte. Er erzählt von Rosenwalds bedeutenden philanthropischen Aktivitäten, vor allem im Zusammenhang mit den Rosenwald-Schulen und Booker T.
Washington, und später mit dem Rosenwald-Fonds. Ascolis Bericht über Rosenwald ist eine inspirierende Geschichte über harte Arbeit und Erfolg sowie über das Zurückgeben an die Nation, in der er wohlhabend war.