Bewertung:

Das Buch liefert ein überzeugendes Argument für eine Erhöhung der Bundesinvestitionen in Forschung und Entwicklung, um das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten, insbesondere in mittelgroßen Städten, zu fördern. Es verbindet historische Erkenntnisse mit praktischen politischen Empfehlungen und plädiert für ein Kooperationsmodell zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zur Förderung der Innovation. Es hat jedoch gemischte Kritiken hinsichtlich seiner Durchführbarkeit und Klarheit der Argumente erhalten.
Vorteile:⬤ Denkanstöße für ein breites Wirtschaftswachstum durch öffentlich-private Partnerschaften.
⬤ Starker historischer Kontext, der frühere Erfolge der staatlichen FuE-Finanzierung veranschaulicht.
⬤ Inspirierend und lehrreich für alle, die sich für die Zukunft der amerikanischen Innovation interessieren.
⬤ Spricht ein vielfältiges politisches Publikum an, indem es eine gemeinsame Basis für die Notwendigkeit verstärkter wissenschaftlicher Investitionen aufzeigt.
⬤ hebt die Bedeutung des staatlichen Engagements bei der Schaffung von Märkten und der Unterstützung neuer Initiativen hervor.
⬤ Einige Leser fanden, dass sich die Argumente wiederholten und nicht klar genug waren.
⬤ Kritik an der praktischen Erfahrung der Autoren und an der Durchführbarkeit ihrer Vorschläge.
⬤ Negative Wahrnehmungen bezüglich der Rolle der Regierung, die von einigen Rezensenten als zu idealistisch oder sozialistisch empfunden wurde.
⬤ Es gibt Bedenken hinsichtlich der Konsistenz und Realitätsnähe der Empfehlungen, die von einigen als unrealistisch oder zu sehr auf staatliche Maßnahmen angewiesen angesehen werden.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
Jump-Starting America: How Breakthrough Science Can Revive Economic Growth and the American Dream
Die unerzählte Geschichte, wie Amerika einst die erfolgreichste Wirtschaft der Welt geschaffen hat - und wie wir es wieder schaffen können.
Die amerikanische Wirtschaft glänzt nach außen hin, aber die Realität sieht ganz anders aus. Beschäftigungsmöglichkeiten und Wirtschaftswachstum konzentrieren sich zunehmend auf einige wenige überfüllte Küstenenklaven. Unternehmen und Investoren entwickeln unverhältnismäßig viele Technologien, die den reichsten Amerikanern in den wohlhabendsten Gebieten zugute kommen - und vernichten anderswo Arbeitsplätze der Mittelschicht. Um diesen Trend umzukehren, müssen wir uns auf eine brillante und fast vergessene amerikanische Erfolgsgeschichte besinnen und einen Plan aufstellen, der die Industrien der Zukunft schafft - und die damit verbundenen Arbeitsplätze.
Ab 1940 führten massive öffentliche Investitionen zu Durchbrüchen in Wissenschaft und Technologie, die zunächst zum Sieg im Zweiten Weltkrieg beitrugen und dann die erfolgreichste Wirtschaft aller Zeiten hervorbrachten. Private Unternehmen bauten dann auf diesen Durchbrüchen auf, um neue Industrien zu schaffen - wie Radar, Düsentriebwerke, digitale Computer, mobile Telekommunikation, lebensrettende Medikamente und das Internet -, die zum Katalysator für ein breiteres Wirtschaftswachstum wurden, das Millionen von guten Arbeitsplätzen schuf. Wir haben fast alle Boote gehoben, nicht nur die Yachten.
Jonathan Gruber und Simon Johnson erzählen die Geschichte dieses ersten amerikanischen Wachstumsmotors und liefern die Blaupause für einen zweiten. Es ist ein visionärer, pragmatischer, sicher auch kontroverser Plan, der zu Beschäftigungswachstum und einer neuen amerikanischen Wirtschaft an Orten führen wird, die jetzt zurückgelassen wurden.