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Jung's Four and Some Philosophers: A Paradigm for Philosophy
Thomas M. King, S.
J. verwendet die Jungsche/Myers-Briggs-Typologie, um die unterschiedlichen Ausgangspunkte von zwölf Philosophen zu verstehen, und nutzt dann Jungsche Muster der „Integration“, um Ähnlichkeiten in ihrer Entwicklung aufzuzeigen. Jung's Four and Some Philosophers bietet einen Kontext, in dem man die sehr unterschiedlichen Ansprüche der Philosophen verstehen kann.
Die „Vier“ im Titel bezieht sich auf die vier Fähigkeiten, die nach Jung in jeder Psyche paarweise vorkommen: das Denken und sein Gegenteil, das Fühlen; die Empfindung und ihr Gegenteil, die Intuition. Eine dieser vier Fähigkeiten dominiert (bei Philosophen kennzeichnet sie das, was sie für selbstverständlich halten), während das Gegenteil der dominanten Fähigkeit ins geheimnisvolle Unbewusste verdrängt wird.
So wird ein Denker seine Gefühle unterdrücken. Um Ganzheit zu erreichen, muss der Philosoph über das Bekannte hinausgehen, um die fehlende Fähigkeit zu suchen und sie mit den Fähigkeiten des Bewusstseins zu integrieren.
King demonstriert dies anhand von gut dokumentierten Studien über zwölf Philosophen: Platon, Locke, Sartre, Augustinus, Descartes, Spinoza, Rousseau, Kant, Kierkegaard, Whitehead, Hume und Teilhard, sowie einer abschließenden Reflexion über die philosophische und religiöse Suche.