Bewertung:

Das Buch erhielt positive Kritiken für seine fesselnde und schön geschriebene Erzählung, und die Leser schätzten die Fähigkeit der Autorin, Emotionen und Erfahrungen zu vermitteln. Trotz anfänglicher Zweifel an der kulturellen Vergleichbarkeit empfanden die Leser die Geschichte als eindringlich und fesselnd. Die Autorin wird dafür gelobt, dass sie gängige Fallstricke beim Schreiben vermeidet, prägnante Sätze und eine gut strukturierte Erzählung beibehält.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ emotional mitreißend
⬤ prägnant und gut strukturiert
⬤ trotz kultureller Unterschiede nachvollziehbar.
Es wurden keine potenziellen Nachteile des Buches genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Boy Wander: A Coming of Age Memoir
Gewinner des ersten Platzes sowohl in der Kategorie LGBTQ-Sachbuch als auch in der Kategorie Erstes Sachbuch bei den International Firebird Book Awards 2023.
Wunderknabe bei Tag, Spielzeugknabe bei Nacht.
Jobert Abueva, ein TV-Kind aus einer prominenten philippinischen Familie und Sohn eines angesehenen Akademikers, war an seiner katholischen internationalen Schule für Jungen in Tokio, Japan, ein Überflieger. Bei allem, was Jobert tat, musste er der Beste sein und seine Leistungen steigern. Er war bei seinen Mitschülern sehr beliebt, die ihn zweimal in den Schülerrat wählten, als Vizepräsident und als Präsident. Jobert war eine Intelligenzbestie, ein hervorragender Debattierkandidat, ein hervorragender Redner und ein Held der Leichtathletikmannschaft. Er schrieb für die Schülerzeitung und das Jahrbuch und trat in Schultheaterstücken auf. Ein Goldjunge, der nichts falsch machen konnte. Aber Jobert hatte ein Geheimnis, das niemand kennen durfte. Nachts führte er ein geheimes Leben, indem er mit ausländischen männlichen Gästen im weltberühmten Imperial Hotel in Tokio fremdging. Es ist also nicht verwunderlich, dass er der Beste sein musste und dafür gut bezahlt wurde. Aufregender und besser bezahlt als das Austragen von Zeitungen. Als BMOC (Big Man on Campus) jonglierte er mit der Doppelidentität von Wunderknabe und Lustknabe, denn er war sich sicher, dass er, wenn er auffliegen würde, von seinen Freunden gemieden würde und alle, die ihn für seine Größe vorbereitet hatten, am Boden zerstört wären.
Boy Wander ist ein intimes Porträt der Sexualität des Autors aus der Sicht eines Kindes der 1960er und 70er Jahre, eines Teenagers vor dem Aufkommen von AIDS und schließlich eines jungen Mannes, der in Amerika ankommt. Von Manila, Kathmandu, Bangkok und Kyoto nach New York, Chicago und San Francisco navigiert der Autor durch Verweigerung und Akzeptanz, erotische und bedingungslose Liebe, Vergänglichkeit und Transnationalismus. Auch wenn die Welt im Laufe der Jahrzehnte akzeptabler geworden ist, bietet die Aktualität dieses Buches Inspiration für alle, die darum kämpfen, familiäre Werte und gesellschaftliche Erwartungen mit sich selbst in Einklang zu bringen.