Junia: Der erste weibliche Apostel

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Junia: Der erste weibliche Apostel (Jay Epp Eldon)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Junia, The First Woman Apostle“ von Eldon J. Epp ist eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung der biblischen Figur Junia, wobei der Schwerpunkt auf ihrer Rolle als Apostel und der historisch falschen Darstellung ihres Geschlechts in Bibelübersetzungen liegt. Der Autor führt eine gründliche Textanalyse durch und kritisiert den Sexismus, der in der Vergangenheit in der Wissenschaft und in Übersetzungen vorherrschte. Obwohl das Buch wertvolle Einblicke bietet, ist es in erster Linie akademisch und könnte für Leser ohne biblische oder griechische Vorkenntnisse eine Herausforderung sein.

Vorteile:

Gut recherchiert, gründliche Analyse, deckt historische Vorurteile gegenüber weiblichen Figuren in der Bibel auf, wichtige Auswirkungen auf das Verständnis der Rolle der Frauen im frühen Christentum, gut dokumentiert mit umfangreichen Fußnoten und Verweisen, trägt zur laufenden Diskussion über Gender in der Theologie bei.

Nachteile:

Sehr akademisch und technisch, für Laien oder Personen, die mit der griechischen Sprache nicht vertraut sind, möglicherweise nicht zugänglich oder unterhaltsam, dichter Inhalt, erfordert ein erhebliches Engagement zum Lesen und Verstehen.

(basierend auf 27 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Junia: The First Woman Apostle

Inhalt des Buches:

Der Name "Junia" taucht in Römer 16,7 auf, und Paulus bezeichnet sie (zusammen mit Andronikus) als "herausragend unter den Aposteln".

In diesem wichtigen Werk untersucht Epp das mysteriöse Verschwinden der Junia aus den Überlieferungen der Kirche. Weil spätere Theologen und Schriftgelehrte nicht glauben konnten (oder unterdrücken wollten), dass Paulus eine Frau zu den Aposteln der ersten Gemeinden gezählt hatte, wurde Junias Name im Römerbrief in eine männliche Form umgewandelt.

Trotz der Tatsache, dass sich die ersten Gemeinden in Häusern trafen und dass andere Frauen eindeutig Führungspositionen in den Gemeinden innehatten (z. B. Priska und Lydia), schien es der Tradition zu viel, Junia als Apostel zu bezeichnen.

Epp geht der Frage nach, wie dies in den Handschriften des Neuen Testaments, in den Traditionen der Schreiber und in den Bibelübersetzungen geschah. In dieser gründlichen Studie gibt Epp Junia ihren rechtmäßigen Platz zurück.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780800637712
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2005
Seitenzahl:156

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