Bewertung:

Das Buch ist eine eindringliche Autobiografie von Mark Mathabane, in der er seine Erfahrungen als Jugendlicher im Südafrika der Apartheid schildert. Es schildert die harte Realität des Lebens unter Unterdrückung, die Kämpfe der Armut und die persönliche Widerstandskraft angesichts der systemischen Gewalt und Diskriminierung. Die Leserinnen und Leser finden die Geschichte aufschlussreich und bewegend, da sie die lang anhaltenden Auswirkungen der Apartheid veranschaulicht und gleichzeitig über aktuelle Themen wie Ethnie und Ungleichheit reflektiert.
Vorteile:Das Buch bietet eine sehr persönliche und aufschlussreiche Perspektive auf die Apartheid und zeigt den Mut und die Widerstandskraft der Autorin. In vielen Rezensionen werden die emotionale Tiefe und der pädagogische Wert des Buches hervorgehoben, die es zu einer aufschlussreichen Lektüre machen. Die Leserinnen und Leser schätzen die fesselnde Erzählweise und die Fähigkeit des Buches, starke emotionale Reaktionen hervorzurufen, darunter Mitgefühl und Scham. Das Buch beleuchtet auf effektive Weise die Kämpfe der einfachen schwarzen Südafrikaner und macht den historischen Kontext nachvollziehbar und eindringlich.
Nachteile:Einige Leser bemängelten die Qualität des Schreibens und erwähnten, dass Mathabanes Muttersprache nicht Englisch ist, was zu ungeschickten Konstruktionen und Übertreibungen führt. Außerdem wurden zahlreiche Rechtschreib- und Tippfehler in bestimmten Ausgaben bemängelt, die das Leseerlebnis beeinträchtigten. Einige waren der Meinung, dass das Buch aufgrund der Tatsache, dass es sich auf extreme persönliche Erfahrungen stützt, weniger universell auf alle, die unter der Apartheid gelebt haben, anwendbar sein könnte.
(basierend auf 275 Leserbewertungen)
Kaffir Boy: The True Story of a Black Youths Coming of Age in Apartheid South Africa
Die klassische Geschichte des Lebens im Südafrika der Apartheid.
Mark Mathabane wuchs in verheerender Armut auf und wurde in den grausamen Straßen des verzweifeltsten Ghettos Südafrikas erzogen, wo blutige Bandenkriege und nächtliche Polizeirazzien zu seinen Riten gehörten. Wie jedes andere Kind, das in die Hoffnungslosigkeit der Apartheid hineingeboren wurde, lernte er, sein Leben in Tagen zu messen, nicht in Jahren. Doch Mark Mathabane, der nur mit dem Mut seiner Familie und einer hart erkämpften Ausbildung ausgestattet war, hat sich aus dem Elend und der Demütigung erhoben und ein Stipendium für eine amerikanische Universität erhalten.
Diese außergewöhnlichen Memoiren über das Leben unter der Apartheid sind ein Triumph des menschlichen Geistes über Hass und unsägliche Erniedrigung. Denn Mark Mathabane tat, was kein physisch und psychisch geschundener "Kaffer" aus den rattenverseuchten Gassen Alexandras hätte tun sollen - er entkam, um davon zu erzählen.