Bewertung:

Das Buch ist ein intimer, persönlicher Bericht über die ägyptische Revolution, der auf den unmittelbaren Erfahrungen des Autors während der Ereignisse beruht. Es hebt die Dringlichkeit und den emotionalen Aufruhr rund um die Revolution hervor und bietet gleichzeitig Einblicke in die kulturelle und politische Landschaft Ägyptens. Es wird jedoch auch kritisiert, dass es in seiner Darstellung der Ereignisse etwas oberflächlich und repetitiv ist.
Vorteile:⬤ Bietet eine intime und persönliche Perspektive auf die ägyptische Revolution, was die Verbindung des Lesers zu den Ereignissen verstärkt.
⬤ Gut geschrieben mit starker Prosa und anschaulichen Beschreibungen.
⬤ Bietet wichtige Einblicke in die Komplexität der ägyptischen Kultur und Politik.
⬤ Ein Muss für alle, die die Nuancen der Revolution aus der Sicht eines Insiders verstehen wollen.
⬤ Fesselnde Erzählung, die das Chaos und die Emotionen der Revolution einfängt.
⬤ Einige Leser finden, dass sich das Buch wiederholt und es ihm an Tiefe fehlt, wenn es darum geht, die Hintergründe der Ereignisse zu erforschen.
⬤ Das Buch setzt eine Menge Vorwissen voraus, was Gelegenheitsleser verwirren kann.
⬤ Stellenweise lenkt das Buch von der Haupterzählung ab.
⬤ Die Struktur, insbesondere der Übergang zu späteren Ereignissen, kann den Fluss der Geschichte stören.
⬤ Enthält Syntax und Ausdrücke, die für diejenigen, die mit arabischen oder ägyptischen Dialekten nicht vertraut sind, erklärungsbedürftig sein können.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Cairo - Memoir of a City Transformed
Ahdaf Soueif ist in Kairo geboren und aufgewachsen, als am 25.
Januar 2011 die ägyptische Revolution ausbrach. Zusammen mit Tausenden von Menschen war sie achtzehn Tage lang auf dem Tahrir-Platz zu Hause, berichtete für die Medien weltweit und tat, was sie konnte, wie am 28.
januar, als die menschen den tahrirplatz besetzten und das hauptquartier der verhassten regierenden nationaldemokratischen partei in brand setzten, die (gleichen) menschen eine menschenkette bildeten, um das antiquitätenmuseum zu schützen, und eine offizielle übergabe an das militär forderten; er erzählt, wie am Mittwoch, dem 2. Februar, als die Menschen sich gegen die eindringenden Schlägermilizen wehrten und sich am Eingang des Platzes im Schatten des Antiquitätenmuseums erbitterte Kämpfe lieferten, die (gleichen) Menschen in der Mitte des Platzes über politische Strukturen debattierten und über Stand-up-Comics lachten und Sandwiches und Wasser verteilten - die Menschen überall wollen sich diese Revolution zu eigen machen und wir auch.