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Imperial Muslims: Islam, Community and Authority in the Indian Ocean, 1839-1937
Die vom britischen Empire im Indischen Ozean im 19. und 20.
Jahrhundert geschaffenen Netze, Knotenpunkte und Netzwerke werden hier im Kontext ihrer persönlichen und sozialen Auswirkungen untersucht. Anhand der britischen Siedlung Aden untersucht das Buch die Entwicklung einer lokalen Gemeinschaft innerhalb der durch die imperiale Herrschaft geschaffenen Räume.
Es wird untersucht, wie Menschen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund, die durch die Netzwerke des Imperiums zusammengebracht wurden, eine zusammenhängende Gemeinschaft schufen, indem sie die einzige ihnen zur Verfügung stehende Gemeinsamkeit nutzten: ihren Glauben. Insbesondere wird untersucht, wie religiöse Institutionen und spirituelle Ideen als Parameter für die Schaffung einer Gemeinschaft dienten und welche Art von symbolischem und kulturellem Kapital ein Individuum benötigte, um innerhalb der Grenzen der kaiserlichen Herrschaft eine kommunale Mitgliedschaft und Einfluss zu erlangen.