
Cold War II: Hollywood's Renewed Obsession with Russia
Beiträge von Thomas J. Cobb, Donna A. Gessell, Helena Goscilo, Cyndy Hendershot, Christian Jimenez, David LaRocca, Lori Maguire, Tatiana Prorokova-Konrad, Ian Scott, Vesta Silva, Lucian Tion, Dan Ward, und Jon Wiebel.
In den letzten Jahren hat das Hollywood-Kino immer mehr Bilder des Kalten Krieges gezeigt und die Erinnerung an die Konflikte zwischen der UdSSR und den USA, zwischen Russen und Amerikanern sowie zwischen Kommunismus und Kapitalismus wieder wachgerufen. Cold War II: Hollywood's Renewed Obsession with Russia (Kalter Krieg II: Hollywoods erneute Besessenheit mit Russland) untersucht die Gründe für dieses plötzliche wiedererwachte Interesse am Kalten Krieg. Die Autoren untersuchen Filme wie The Man from U.N.C.L.E. von Guy Ritchie, Bridge of Spies von Steven Spielberg, Hail, Caesar! von Ethan Coen und Joel Coen, Atomic Blonde von David Leitch, The Shape of Water von Guillermo del Toro, Black Panther von Ryan Coogler und Red Sparrow von Francis Lawrence sowie Fernsehserien wie Comrade Detective und The Americans.
Die Autoren dieser Sammlung beleuchten die Wiederbelebung des Filmgenres des Kalten Krieges aus verschiedenen Blickwinkeln und untersuchen die Themen Patriotismus, nationale Identität, Anderssein, Geschlecht und Korruption. Sie betrachten die filmische Ästhetik und die Ethik dieser Darstellungen. Sie zeigen auf, wie die Bilder des Kalten Krieges das Verständnis des Publikums für diese Zeit im Allgemeinen und für die Beziehungen zwischen den USA und Russland im Besonderen prägen. Die Autoren verkomplizieren traditionelle Definitionen des Kalten-Kriegs-Films und laden die Leser ein, eine neue Phase des Kalten-Kriegs-Filmgenres zu entdecken: Cold War II.