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Struggle for Justice: Four Decades of Civil Rights Photography
Die moderne Bürgerrechtsbewegung erlangte nach dem Zweiten Weltkrieg rasch an Bedeutung, als sie sich mit der Forderung nach Aufhebung der Jim-Crow-Gesetze und der Förderung der Vision einer gerechten, multirassischen Gesellschaft zusammenschloss. Die überwiegende Mehrheit der Bürgerrechtsorganisationen verfolgte diese Ziele mit durchsetzungsfähiger Gewaltfreiheit.
Dennoch begegneten die Gegner ihrem Aktivismus oft mit Gewalt und Einschüchterung. Wie diejenigen, die für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit marschierten, protestierten und sich organisierten, setzten sich auch die Fotojournalisten großen Gefahren aus. Die Ausstellung des Briscoe Center for American History, Struggle for Justice: Four Decades of Civil Rights Photography", die auf dem Campus der University of Texas in Austin gezeigt wurde, würdigte das Vermächtnis dieser Fotografen.
Das Material führte die Besucher durch einen Großteil der Bürgerrechtsära und vermittelte eine sowohl inspirierende als auch herausfordernde Lehre: dass sozialer Fortschritt möglich ist, wenn man ihn über persönlichen Komfort und Sicherheit stellt. Struggle for Justice", das nun in Buchform vorliegt, ehrt die Fotografen, die bereit waren, ihr Privileg aufs Spiel zu setzen, um die Diskriminierung anderer zu dokumentieren, und dadurch dazu beitrugen, die öffentliche Unterstützung für die Bürgerrechtsbewegung zu mobilisieren.