
Battle for Allegiance: Governments, Terrorist Groups, and Constituencies in Conflict
Innerstaatliche Terrorgruppen konkurrieren wie alle nichtstaatlichen Gewaltakteure mit den Regierungen um ihr Gewaltmonopol und ihre Legitimität in Bezug auf die Vertretung der Bürgerschaft. Battle for Allegiance: Governments, Terrorist Groups, and Constituencies in Conflict? zeigt, dass Gewalt weder die einzige noch die effektivste Methode ist, mit der nichtstaatliche Akteure und Regierungen ihre Ziele erreichen.
So wie gewaltfreie Strategien ein selten beachtetes Teil des Puzzles sind, ist die Rolle des Publikums ein weiteres entscheidendes Teil, das in der Literatur oft heruntergespielt wird. In vielen Studien werden die Interaktionen zwischen der Regierung und der terroristischen Gruppe auf Kosten der Wählerschaft hervorgehoben, da die Wählerschaft für beide Akteure die gemeinsame Klammer darstellt, um Legitimität zu erlangen und ihre Gefolgschaft einzufordern. Tatsächlich geht der Wettbewerb zwischen den beiden Akteuren weit darüber hinaus, wer in Bezug auf militärische Stärke und Taktik überlegen ist.
Die härtesten Schlachten werden um die Loyalität der Bürger geschlagen. Mit einem multimethodischen Ansatz, der auf exklusiven Interviews und Fokusgruppen aus der Türkei und umfangreichen Originaldaten aus der ganzen Welt basiert, präsentieren Seden Akcinaroglu und Efe Tokdemir die erste systematische empirische Analyse der Art und Weise, wie die Terrorgruppe, die Regierung und die Bürger in einem triadischen Handlungsnetz zueinander stehen.
Sie untersuchen die gewaltfreien Handlungen von Terrorgruppen gegenüber ihren Wählern, die gewaltfreien Handlungen von Regierungen gegenüber Terroristen und die gewaltfreien Handlungen von Regierungen gegenüber den Wählern der Terrorgruppe. Durch die Untersuchung der Ursachen, Ziele und Folgen akkomodierender Handlungen beleuchtet dieses Buch einen wichtigen, aber im Allgemeinen ignorierten Aspekt des Terrorismus: interaktive gewaltfreie Strategien.