Bewertung:

Fighting for Space von Amy Shira Teitel ist ein fesselnder Bericht über das Leben der beiden Pionierinnen Jackie Cochran und Jerrie Cobb, die vor allem in den 1960er Jahren um ihre Aufnahme in das frühe amerikanische Raumfahrtprogramm kämpften. Das Buch bietet eine fesselnde Erzählung, die gut recherchierte historische Details mit einer persönlichen Note verbindet und die Herausforderungen und Triumphe dieser Frauen vor dem Hintergrund von Sexismus und gesellschaftlichen Einschränkungen beleuchtet.
Vorteile:Das sehr fesselnde und gut geschriebene Buch fesselt die Aufmerksamkeit des Lesers und bietet eine detaillierte Erkundung weniger bekannter historischer Persönlichkeiten der Luft- und Raumfahrt. Teitel hat gründlich recherchiert und bietet eine nuancierte Sicht auf die komplexen Zusammenhänge rund um Cochran und Cobb und ihre Versuche, in einem von Männern dominierten Bereich Fuß zu fassen. Die Geschichte wird als inspirierend, informativ und zugänglich beschrieben, was sie für ein breites Publikum mit Interesse an Geschichte, Luftfahrt und Frauenrechten geeignet macht.
Nachteile:Einige Rezensionen weisen darauf hin, dass die Darstellung von Jerrie Cobb bisher akzeptierte Erzählungen in Frage stellen könnte, was zu Kontroversen oder Unstimmigkeiten unter Lesern führen könnte, die mit dem historischen Kontext vertraut sind. Außerdem könnten einige Leser der Meinung sein, dass die Konzentration des Buches auf zwei spezifische Figuren den breiteren Umfang der Beiträge von Frauen zur Luftfahrt und zur Weltraumforschung einschränkt.
(basierend auf 69 Leserbewertungen)
Fighting for Space: Two Pilots and Their Historic Battle for Female Spaceflight
Die Raumfahrthistorikerin Amy Shira Teitel erzählt die fesselnde Geschichte der Pilotinnen, die alle davon träumten, die erste amerikanische Frau im All zu sein.
Als das Raumfahrtzeitalter in den späten 1950er Jahren anbricht, hält Jackie Cochran mehr Rekorde im Propeller- und Düsenflug als jeder andere Pilot des zwanzigsten Jahrhunderts - ob Mann oder Frau. Sie hatte die Women's Auxiliary Service Pilots während des Zweiten Weltkriegs angeführt, war die erste Frau, die die Schallmauer durchbrach, leitete ihr eigenes Luxuskosmetikunternehmen und zählte mehrere Präsidenten zu ihren persönlichen Freunden. Sie war qualifizierter als jede andere Frau auf der Welt, den Sprung von der Atmosphäre in den Orbit zu schaffen. Doch es war Jerrie Cobb, fünfundzwanzig Jahre jünger als Jackie und selbst eine Rekordpilotin, die sich dazu durchrang, die gleichen medizinischen Tests zu absolvieren wie die Mercury-Astronauten. Die Aussicht auf einen Flug ins All wurde schnell zu ihrer Obsession.
Während die amerikanischen und internationalen Medien die schockierende Geschichte eines „Astronautinnen“-Programms verbreiteten, kämpften Jackie und Jerrie darum, die Kontrolle über die Geschichte zu erlangen, wobei jede von ihnen hoffte, das Gerücht in ihre eigene ideale Realität zu verwandeln - eine Angelegenheit, die schließlich bis in den Kongress hineinreichte.
Diese Doppelbiografie der kühnen Pionierinnen Jackie Cochran und Jerrie Cobb zeigt diese faszinierenden und furchtlosen Frauen in all ihrem Glanz und ihrer Härte und nutzt ihre Geschichten als Wegweiser durch die sich wandelnde soziale, politische und technische Landschaft der damaligen Zeit.