Kämpfen heißt Töten: Bürgerkriegssoldaten und die Natur des Kampfes

Bewertung:   (4,6 von 5)

Kämpfen heißt Töten: Bürgerkriegssoldaten und die Natur des Kampfes (M. Steplyk Jonathan)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Fighting Means Killing von Jonathan Steplyk ist eine umfassende Untersuchung der Psychologie und der Einstellung zum Töten unter den Soldaten des Bürgerkriegs, die sich auf Primärquellen und vergleichende Analysen stützt. Das Buch ist fesselnd und informativ und bietet detaillierte Einblicke in die Motivationen und Erfahrungen der Soldaten während des Kampfes, wobei der Schwerpunkt auf den Erfahrungen der Unions- und Konföderationstruppen liegt.

Vorteile:

Detaillierte und anschauliche Erzählung
ansprechend und gut recherchiert
bietet wertvolle Einblicke in die Einstellung der Soldaten zum Töten
deckt eine Reihe von Perspektiven ab, darunter einfache Soldaten, Scharfschützen und die US Colored Troops
zugänglich für Leser mit Interesse an der Geschichte des Bürgerkriegs.

Nachteile:

Einige Kapitel wirken abschweifend und wenig kohärent; enthält zahlreiche typografische Fehler, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Fighting Means Killing: Civil War Soldiers and the Nature of Combat

Inhalt des Buches:

Gewinner: Richard W. Ulbrich Award

"Krieg bedeutet Kampf, und Kampf bedeutet Töten". Dieser Ausspruch des konföderierten Kavalleriekommandeurs Nathan Bedford Forrest ist berühmt.

Der Bürgerkrieg war im Wesentlichen eine Angelegenheit von Amerikanern, die Amerikaner töteten. Diese unbestreitbare Realität untersucht Jonathan Steplyk in Fighting Means Killing, der ersten umfassenden Studie über die Einstellung der Soldaten der Union und der Konföderation zum Töten im Bürgerkrieg und ihre Erfahrungen damit.

Anhand von Briefen, Tagebüchern und Nachkriegserinnerungen untersucht Steplyk, was Soldaten und Veteranen vor, während und nach dem Krieg über das Töten dachten. Wie sahen diese Soldaten Scharfschützen? Wie stand es um den Nahkampf? Welche Sprache verwendeten sie, um das Töten im Kampf zu beschreiben? Welche kulturellen und gesellschaftlichen Faktoren beeinflussten ihre Einstellung? Und welchen Einfluss hatte die Rasse auf die Gräueltaten auf dem Schlachtfeld und die erbitterten Auseinandersetzungen zwischen weißen Konföderierten und schwarzen Föderierten? Diese Fragen versucht Steplyk in Kämpfen heißt töten zu beantworten, einem Werk, das die Kluft zwischen Militär- und Sozialgeschichte überbrückt - und das den Fokus auf die Tragödie des Bürgerkriegs vom Kämpfen und Sterben für die Sache und das Land zum Kämpfen und Töten verlagert.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780700631865
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:304

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