Bewertung:

Das Buch schildert die persönliche Geschichte von Marian Spencer und ihren Kampf gegen die Rassenunterdrückung in Cincinnati, Ohio. Es untersucht vergangene und gegenwärtige rassistische Ungerechtigkeiten, die Kämpfe für Integration und Gleichberechtigung und die Bedeutung von Massenbewegungen für den Wandel. Durch Spencers Erfahrungen und Einsichten unterstreicht die Erzählung den anhaltenden Kampf für Gerechtigkeit und die Hoffnung auf zukünftigen Aktivismus.
Vorteile:Das Buch bietet einen fesselnden persönlichen Bericht über den Kampf gegen die Rassenunterdrückung und beleuchtet wichtige historische und aktuelle Themen. Es verbindet die Schilderungen der Autorin wirkungsvoll mit den Erinnerungen von Marian Spencer und vermittelt dem Leser einen umfassenden Überblick über die Rassenkämpfe in Cincinnati. Die Erzählung ist fesselnd und regt zum Nachdenken über den Erfolg und das Scheitern vergangener Bewegungen an, um heutige und künftige Generationen zum Handeln zu inspirieren.
Nachteile:Einige Leser werden vielleicht feststellen, dass sich das Buch stark auf die lokale Geschichte konzentriert, was seine Breitenwirkung einschränken könnte. Außerdem ist die Erzählung zwar fesselnd, aber wer einen eher analytischen oder akademischen Ansatz zu Rassenfragen sucht, könnte feststellen, dass es ihm an Tiefe in Bezug auf systemische Faktoren mangelt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Keep On Fighting: The Life and Civil Rights Legacy of Marian A. Spencer
Marian Alexander Spencer wurde 1920 in der am Ohio River gelegenen Stadt Gallipolis, Ohio, geboren, ein Jahr nach dem "Red Summer" von 1919, in dem es zu Rassenunruhen und Lynchmorden kam.
Nach dem Vorbild ihres Großvaters, eines ehemaligen Sklaven und Gemeindeführers, trat Marian mit dreizehn Jahren der NAACP bei und wuchs heran, um in ihrer Wahlheimat Cincinnati nicht nur eine Reihe von Erfolgen in der Bürgerrechtsbewegung zu erzielen, sondern auch ein Vermächtnis von dauerhaften Bürgerrechtserfolgen. Am bekanntesten ist die Aufhebung der Rassentrennung im Vergnügungspark von Cincinnati auf Coney Island.
Sie kämpfte auch für die Aufhebung der Rassentrennung an den Schulen von Cincinnati und gegen die Einführung von Wahlbeobachtern in den schwarzen Wahlbezirken in Ohio. Ihre Kampagne zur Sensibilisierung für industrielle Giftmüllpraktiken in Minderheitenvierteln wurde später in die nationale Superfund-Gesetzgebung übernommen. Im Jahr 2012 setzte sich Marians Freundin und Kollegin Dot Christenson mit ihr zusammen, um ihre Erinnerungen aufzuzeichnen.
Das Ergebnis ist eine Biografie, die nicht nur die Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Führungspersönlichkeit wiedergibt, sondern auch viele der größten Kämpfe und Fortschritte des zwanzigsten Jahrhunderts aufgreift. Spencers Geschichte wird für Bürger und Studenten gleichermaßen inspirierend und lehrreich sein.