Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende, gut recherchierte Darstellung der präkolumbianischen Geschichte der amerikanischen Ureinwohner, die die romantisierte Vorstellung vom „edlen Wilden“ in Frage stellt und eine düstere, gewalttätige Realität präsentiert, die durch historische und archäologische Beweise belegt ist. Es werden Themen wie Kannibalismus, Menschenopfer und Kriege zwischen den Stämmen angesprochen, aber auch Kritik an der vermeintlichen Voreingenommenheit gegenüber bestimmten historischen Gruppen geübt, insbesondere bei der Darstellung der europäischen Siedler.
Vorteile:⬤ Eingehende Analyse, gestützt durch archäologische und historische Beweise.
⬤ deckt die gewalttätige Realität der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner auf und widerlegt die Mythen einer friedlichen Existenz.
⬤ Fesselnder und informativer Schreibstil.
⬤ Enthält umfangreiche Referenzen und Fußnoten für weiterführende Lektüre.
⬤ Bietet eine erfrischende Perspektive, die gesäuberte historische Erzählungen in Frage stellt.
⬤ Einige Leser empfinden eine Voreingenommenheit gegenüber europäischen Siedlern, insbesondere Puritanern.
⬤ Die Erzählung ist gelegentlich unausgewogen und kann bestimmte historische Quellen ohne ausreichende Erklärung untergraben.
⬤ Einige Leser stellen sachliche Ungenauigkeiten und zeitliche Verwirrung fest.
⬤ Grafische Beschreibungen von Gewalt sind möglicherweise nicht für alle Zielgruppen geeignet.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
Cannibalism, Headhuntingand Human Sacrifice in North America: A History Forgotten, 1st Edition
Dieser fesselnde Band räumt mit der geschichtsklitternden Darstellung der Praktiken der amerikanischen Ureinwohner gegenüber ihren Feinden auf, die der europäischen Entdeckung und Kolonisierung Nordamerikas vorausgingen.
„Wir vernachlässigen die Wahrheit, wenn wir die Zusammenstöße zwischen amerikanischen Ureinwohnern und Europäern beschönigen, Begegnungen von Parteien, die sich in ihrer Barbarei ebenbürtig waren“, sagt George Franklin Feldman. “Wir vernachlässigen die wahre Geschichte, wenn wir die Einzigartigkeit der verschiedenen Kulturen ausblenden, die sich in den Tausenden von Jahren vor der Invasion der Europäer in Nordamerika entwickelt haben.“ Die Recherchen sind tadellos, die Texte glänzend und die Beweise unumstößlich: Kopfjagd und Kannibalismus wurden von vielen der nordamerikanischen Ureinwohner praktiziert.