Kapitän F. Spiess und die deutsche Meteorexpedition von 1925-27

Bewertung:   (4,6 von 5)

Kapitän F. Spiess und die deutsche Meteorexpedition von 1925-27 (J. Emery William)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch untersucht die historische Bedeutung der deutschen Meteor-Expedition im Südatlantik und beschreibt die wissenschaftlichen Bemühungen, die Herausforderungen, mit denen die Besatzung konfrontiert war, sowie den politischen und sozialen Kontext im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts. Das Buch ist sowohl für Ozeanographie-Enthusiasten als auch für wissenschaftshistorisch interessierte Leser verständlich geschrieben.

Vorteile:

Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
bietet einen umfassenden Überblick über die Expedition und ihre Bedeutung
leicht verständlich für Nicht-Fachleute
aufschlussreiche Details über den historischen Kontext und wissenschaftliche Methoden
Autoren sind erfahrene Ozeanographen.

Nachteile:

Könnte für Leser, die eine moderne Perspektive auf die Ozeanographie suchen, zu sehr auf historische Details fokussiert sein; einige Leser könnten spezifische wissenschaftliche Diskussionen weniger ansprechend finden.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Captain F. Spiess and the German Meteor Expedition of 1925-27

Inhalt des Buches:

Nach dem Ersten Weltkrieg war es deutschen Marineschiffen untersagt, ausländische Häfen anzulaufen. Deutschland unternahm eine umfassende ozeanografische Expedition in den Atlantischen Ozean, um zahlreiche neue Messsysteme zu testen und die langfristigen Zirkulationsmuster des Atlantiks zu ermitteln. Vor dem Hintergrund des Verbots für deutsche Marineschiffe, nach dem Ersten Weltkrieg ausländische Häfen anzulaufen, unternahm eine Gruppe deutscher Ozeanographen des Instituts für Meereskunde in Berlin von 1925-27 eine bahnbrechende Forschungsexpedition, um die hydrographische Struktur des Südatlantiks zu untersuchen. Ihr Kapitän Fritz Spiess war die treibende Kraft hinter dieser Expedition, und die deutsche Marine stellte das Vermessungsschiff Meteor zur Verfügung. Während dieser 2,5 Jahre dauernden Expedition testeten die Meteor-Wissenschaftler eine Vielzahl neuer Messsysteme, von denen viele später in die ozeanografische Routinemessung übernommen wurden. Als Ergebnis ihrer Beobachtungen wurde das mittlere Zirkulationsmuster des Atlantiks ermittelt, das bis heute gültig ist.

Wer sich für die Geschichte der Meeresforschung, die Geschichte der Geowissenschaften und die deutsche Wissenschaft in der Zwischenkriegszeit interessiert, wird an diesem Band seine helle Freude haben. Ein großer Teil des Buches wurde dem originalen Reisebericht von Kapitän Fritz Spiess (1933) entnommen. Darüber hinaus wurde seine Rolle erweitert, um seinen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung der Expedition, zu ihrer Durchführung und zur Verbreitung ihrer Ergebnisse nach ihrem Abschluss aufzuzeigen. Der vorliegende Text geht auf das Leben des Kapitäns vor und nach der Expedition ein.

Im Jahr 1934 trat Fritz Spiess seine zweite Karriere als Präsident der Deutschen Seewarte in Hamburg an. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen, dass Spiess seine Behörde in den turbulenten Zeiten des Nationalsozialismus würdig führen konnte, ohne selbst zum Nazi zu werden.

Der Leser erfährt, wie diese erste Ozeanexpedition, die sich der Erforschung der Physik eines ganzen Meeresbeckens widmete, dazu beitrug, den Hintergrund für die moderne physikalische Ozeanographie zu schaffen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781627347129
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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